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82. Lacktagung der GDCh Lackchemiker diskutieren über Digitalisierung in Bayreuth

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Vom 12. bis 14. September lädt die Fachgruppe Lackchemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) zur 82. Lacktagung nach Bayreuth ein. Unter dem Motto „4.0 – Alles im Lack?“ geht es in diesem Jahr nicht nur um Additive, Pigmente und anwendungsnahe Analysemethoden, sondern auch um die Digitalisierung und wie sie sich auf die Lackchemie auswirkt.

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Die Lackchemiker werden aktuelle Entwicklungen der Branche diskutieren.
Die Lackchemiker werden aktuelle Entwicklungen der Branche diskutieren.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Frankfurt am Main – Auch in der Lackchemie ist die Digitalisierung längst nicht mehr wegzudenken. So erhöhen digitale Technologien die Wettbewerbsdynamik durch effizienten Ressourceneinsatz, stellen zugleich aber hohe Anforderungen hinsichtlich Agilität, spezifischem Knowhow und Anpassungen etablierter Prozesse. Neben diesen Herausforderungen bringt sie auch neue Chancen, insbesondere für die mittelständische Lackindustrie, mit sich. Unternehmen, die sich auf moderne Digitalisierungslösungen einlassen, können durch die Effizienzsteigerung ihre Geschäftsfelder erweitern und somit Wettbewerbsvorteile erzielen. Ein Beispiel der digitalen Transformation in der mittelständischen Lackindustrie präsentiert Benjamin Mühleck von der Karl Wörwag Lack- und Farbenfabrik in Stuttgart.

Wie die Digitalisierung Arbeitsplätze verändert, ist Thema des Vortrags „Berufe 4.0“ von Wolfram Keller von Wolfram Keller Management Consulting. Er präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Umfrage der GDCh-Fachgruppe Vereinigung für Chemie und Wirtschaft. Mehr als 1000 Teilnehmer, darunter fast 750 Chemiker, haben darin Fragen zur Digitalisierung und den künftigen Anforderungen an Fachkräfte beantwortet. Die Umfrage ergab u.a., dass Industrie 4.0 neben weitgehender Automatisierung und Digitalisierung auch „Experten 4.0“ erfordert. Nur solche Fachleute, die Kundenanforderungen und -anwendungen verstehen, können Rezepturen entwickeln und herstellen, Maschinen und Anlagen in die Lage versetzen, zu produzieren, und die Versorgung mit Rohstoffen und technischen Bedarfen sicherstellen.

Auch die klassischen Themenkreise der Tagung bieten den Besuchern hochkarätigen Input und die Möglichkeit zum intensiven fachlichen Austausch. Am Ende der Tagung werden die beiden besten Vorträge der Tagung mit den Tagungspreisen der Fachgruppe Lackchemie ausgezeichnet. Im Rahmen der diesjährigen Tagung wird zudem erstmalig eine Postersession stattfinden. Und bereits im Vorfeld findet vom 11. bis 12. September eine Summer School für Studierende der Lackchemie in Bayreuth statt.

Weitere Informationen zur Tagung erhalten Siehier.

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