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Kunststoffmesse K 2010

Kunststoffmesse K 2010 öffnet ihre Tore

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Prominenteste Beispiele sind Abu Dhabi mit dem integrierten Petrochemie-Komplex Chemaweyaat und der Ras Laffan Olefin Complex in Katar – Investitionsvolumen 50 bzw. sieben Milliarden US-Dollar. Aber auch in Asien selbst gibt es mittlerweile ernstzunehmende Player. Allen voran Formosa Plastics in Taiwan, der als PVC-Produzent den Rest der Welt abgehängt hat.

Was bringt die Zukunft?

Die größte Herausforderung für BASF, Evonik, Lanxess und Co. ist der Blick in die Glaskugel, sprich die Identifizierung der Treiber, die den Kunststoffverbrauch beeinflussen. Die sogenannten Megatrends zielen auf das große Ganze, soll heißen: die wachsende Weltbevölkerung, den Klimawandel, die zunehmende Mobilität der Bevölkerung und den steigenden Energiebedarf.

Evonik forciert in diesem Zusammenhang das Thema Leichtbau in Verbindung mit Ressourceneffizienz. Auf dem K-Stand kann der Besucher den Rennwagen Lotus Exige in verkleinerter Form besichtigen. Gewichtsreduzierung, Verbesserung des Wirkungsgrades von Motor und Getriebe und ein geringer Rollwiderstand stehen hier im Fokus. Der neue Haftvermittler Vestamelt verbindet Teile aus Stahl und Kunststoff zu Hybridwerkstoffen. Autofrontends, Autotüren und -dächer können von einer Gewichtseinsparung von bis zu 25 Prozent profitieren.

* Die Autorin ist Redakteurin bei PROCESS.E-Mail-Kontakt: anke.geipel-kern@vogel.de

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