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Kunststoffmesse K Kunststofferzeuger ziehen positive Bilanz

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Rundum positiv fällt das Urteil der Kunststofferzeuger zur K 2016 aus. Die Messe begann stark, schon am ersten Messetag war die Veranstaltung sehr gut besucht. Nach dem traditionell etwas ruhigeren Wochenende ging es am Montag der zweiten K-Woche mit vielen guten Gesprächen weiter. An den Erzeugerständen wurden vor allem die Themen Industrie 4.0, Smart Factory und Ressourceneffizienz heiß diskutiert. Auf einer Sonderschau standen Funktionalität und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt.

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Vom 16. bis 23. Oktober 2016 fand die größte Kunststoffmesse der Welt in Düsseldorf statt.
Vom 16. bis 23. Oktober 2016 fand die größte Kunststoffmesse der Welt in Düsseldorf statt.
(Bild: Messe Düsseldorf/ctillmann )

Düsseldorf – Nahezu einhellig das Urteil, dass die Besucher bereits kurz nach Messebeginn auf die Stände strömten und sich größtenteils sehr gut vorbereitet zeigten. „Hinter uns liegt eine erfolgreiche K mit vielen interessanten Gesprächen mit nationalen und internationalen Kunden und Geschäftspartnern“, erklärte Josef Ertl, Vorsitzender von Plastics Europe Deutschland und ergänzte: „Wir haben eine sehr innovative und zukunftsorientierte K erlebt, die nach wie vor die ideale Präsentationsfläche für neue Technologien, Prozessabläufe und Werkstoffe aus unserer Branche ist – und damit ein absoluter Pflichttermin für die Kunststofferzeuger.“

Aus der Reihe der an den Erzeugerständen intensiv diskutierten Themen ragten Leichtbau, Innovation, Wettbewerbsfähigkeit sowie Industrie 4.0, Smart Factory sowie additive Fertigung heraus. Auch die Themen Ressourceneffizienz mit Kunststoff und Umweltfreundlichkeit wurden oft angesprochen. Ebenfalls sehr gut besucht war die Sonderschau, ein Projekt der deutschen Kunststoffindustrie unter Federführung von Plastics Europe Deutschland und Messe Düsseldorf. Die Präsentation ergänzte bereits zum 9. Mal das Ausstellungsangebot der K.

Funktionalität und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt der Messe

Unter dem Motto „Plastics shape the future“ standen besonders die Funktionalität, die Ästhetik und die Nachhaltigkeit von Kunststoff im Mittelpunkt. Experten aus Wissenschaft, Industrie und Politik informierten und diskutierten an sieben Thementagen über ökonomische, soziale und ökologische Herausforderungen und Lösungsansätze – und griffen dabei die Kern- und Zukunftsthemen der Branche auf. Filme und Slideshows bebilderten die Herausforderungen ebenso wie die Antworten, die die Kunststoffindustrie darauf schon hat oder an denen sie aktuell arbeitet.

Ein weiteres Highlight der Sonderschau waren die Robotikteams der CJD-Schule in Königswinter, die täglich ihr Können und das ihrer Roboter in den Disziplinen „Rescue“ und „Soccer“ demonstrierten. Die jüngsten „Aussteller“ der K Messe begeisterten mit ihrem Enthusiasmus die Messebesucher, wobei das Thema Jugend und Ausbildung auch für die Kunststofferzeuger immer wichtiger wird. Entsprechend gab es wiederum einen viel beachteten Jugendtag, der jungen Multiplikatoren die einmalige Chance bot, Entscheidungsträger aus der Industrie zu treffen.

Das Wagnis, erstmals spezifische Thementage anzubieten, hat sich für die Sonderschau ausgezahlt: Dabei wurden zum einen auch schwierige Aspekte wie Marine Litter nicht ausgespart. Zum anderen setzten die Sonderschaumacher mit Themen wie Ressourceneffizienz und hier speziell mit einem Vortrag von Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker und mit weiteren spannenden Kunststoff-Themen wie Leichtbau, Neue Werkstoffe, Kunststoffindustrie 4.0 sowie Design mit Kunststoff eigene Akzente.

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