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Biotechnologie Künstliche Zellen aus dem Chip

| Redakteur: Redaktion PROCESS

In die Herstellung künstlicher Zellen setzen Wissenschaft und Industrie große Erwartungen. Diese Zellen könnten als Bioreaktoren Wasserstoff in Massen produzieren oder medizinische Wirkstoffe gezielt zu kranken Zellen bringen. Bisher stellte sich jedoch die künstliche Erzeugung von Zellmembranen auf Lipid-Basis als schwierig dar.

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In die Herstellung künstlicher Zellen setzen Wissenschaft und Industrie große Erwartungen. Diese Zellen könnten als Bioreaktoren Wasserstoff in Massen produzieren oder medizinische Wirkstoffe gezielt zu kranken Zellen bringen. Bisher stellte sich jedoch die künstliche Erzeugung von Zellmembranen auf Lipid-Basis als schwierig dar.

Wissenschaftlern des ISAS – Institute for Analytical Sciences – ist es gelungen, mithilfe eines Mikrochips Zellmembranen in beliebig großer Zahl herzustellen. Außer der Möglichkeit zur Massenproduktion bietet die Methode noch weitere Vorteile. So lässt sich die gewünschte Größe der Zellen vorher genau definieren. Die Bearbeitung der Zellen wird dadurch erleichtert, dass die notwendigen Apparaturen direkt im Chip integriert werden können und das Pipettieren entfällt.

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