Petrochemie im Iran

Kühne Investition oder Goldgrube?

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Seit der Inbetriebnahme von Kavyan 1 Ende 2012 erzielte das Land nur mehr langsame Fortschritte bei Steamcracker-Investitionen, sagt IHS. Fortschritte bei der Kavyan 2-Einheit wurde durch die Sanktionen, die zur Begrenzung der Gaslieferungen führten, verzögert. Die Sanktionen haben auch die Entwicklung der für die Gewinnung von Ethan als Rohstoff nötigen Gasverarbeitung verzögert. Selbst für die vorhandenen Cracker in Bandar Assaluyeh sind Rohstoffe knapp. Zusätzliche Steamcracker-Kapazitäten sind daher erst sinnvoll, wenn die Verfügbarkeit von Erdgas und Ressourcen erhöht wird.

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„Die Aufhebung der Sanktionen auf die Industrie und auf iranische Finanztransaktionen wird Auslandsinvestitionen wieder ankurbeln und die iranische Petrochemie-Industrie zurück auf einen starken Wachstumskurs bringen“, sagte Smith. „Der Iran wird kurzfristig, innerhalb von 12 bis 24 Monaten nach Aufhebung der Sanktionen, den erleichterten Zugang zu ausländischen Kapitalmärkten, Handelsfinanzierung, Ölmärkten und Technologieanbietern schnell ausnutzen.“

Zurück in führender Position: Iran zum Comeback bereit

Die Wiedereingliederung des Iran in die globale Wirtschaft wird laut Smith „die petrochemische Industrie im Land massiv wiederbeleben. Der Iran wird Schritte setzen, um seine wichtige Rolle bei der Belieferung der globalen Märkte mit vielfältig benötigten petrochemischen Produkten wieder einzunehmen. Infolgedessen dürfte das iranische Volk von verstärkter industrieller Entwicklung und höherem Lebensstandard profitieren.“

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