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Markenschutz KSB sagt Missbrauch von Markenrecht den Kampf an

| Redakteur: Alexander Stark

Seit Juli 2016 hat die KSB-Gruppe auf acht verschiedenen Online-Plattformen 420 Anbieter identifiziert, die illegal Produktnamen des Herstellers missbrauchen. Das Unternehmen hat jetzt eine Task-Force aufgestellt, die diese illegalen Aktivitäten bekämpfen soll.

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Vom Ruf solcher Produkte wie dieser KSB-Omega versuchen Billighersteller aus Asien durch Markenrechtsverletzungen zu partizipieren.
Vom Ruf solcher Produkte wie dieser KSB-Omega versuchen Billighersteller aus Asien durch Markenrechtsverletzungen zu partizipieren.
(Bild: KSB)

Frankenthal — Im Rahmen der Globalisierung und Digitalisierung von Geschäftsmodellen läuft der Vertrieb von großen und teuren Investitionsgütern über das Internet ab. Das führt auch zu einer starken Zunahme von Markenrechtsmissbräuchen bei Angeboten auf Onlineplattformen.

Vor allem asiatische Hersteller nutzen laut KSB den Ruf des Herstellers, um ihre Produkte zu vermarkten. Der Hersteller beklagt, dass diese auf internationalen Handelsplattformen Pumpen und Armaturen sowie Ersatzteile unter der Bezeichnung der geschützten KSB-Marken anböten. Besonders häufig bediene man sich der Namen von bekannten Produkten wie Etanorm, Omega oder Boa. Aber auch die Dachmarke KSB werde oft missbraucht.

In Kooperation mit einem italienischen Projektpartner will der Hersteller jetzt dafür sorgen, dass solche Verstöße den Betreibern dieser Plattformen gemeldet und die dazugehörigen Angebote gelöscht werden. Falls erforderlich, werde man auch juristisch gegen die Markenrechtsverletzer vorgehen.

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