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Schneller zum wohlverdienten Feierabendbier

Krones und Bischofshof revolutionieren mit neuem Abfüllsystem die Bierabfüllung

| Autor / Redakteur: Juliane Hopf* / Nadine Oesterwind

Innovationen dieser Größenordnung entstehen nicht über Nacht. Ab der ersten Idee habe die Entwicklung des Dynafill ungefähr vier Jahre in Anspruch genommen, schätzt Christoph Klenk, Vorstandsvorsitzender von Krones. Erstmals vorgestellt wurde das System vor eineinhalb Jahren auf der Drinktec, Weltleitmesse der Getränke- und Liquid-Food-Industrie in München. Auf seine tatsächliche Bewährungsprobe wurde der Prototyp des Dynafill jedoch erst bei Bischofshof gestellt, hier muss er sich nun unter Realbedingungen behaupten.

Für Krones liefert die Installation des Dynafill bei Bischofshof den entscheidenden Nachweis, „dass das System in kommerzieller Produktion und mit gutem Bier gut funktioniert“, so Klenk. Mehrere Monate habe die Umstellung vom alten auf das neue Füllsystem in Anspruch genommen, erinnert sich der Brauereidirektor Goß. In dieser Zeit wurde immer wieder getüftelt und nachjustiert, bis der Dynafill schließlich in den Betriebsablauf integriert werden und Schritt für Schritt auf seine volle Leistung hochgefahren werden konnte. Wie das dann aussieht, durften die geladenen Gäste hautnah bestaunen, als der Dynafill, im typischen Krones-blau in Szene gesetzt, offiziell in Betrieb genommen wurde.

Ergebnis langjähriger Partnerschaft

Ein Projekt dieser Größenordnung erfordert eine gute Zusammenarbeit und Vertrauen zwischen Anlagenbauer und Brauer. Dass dieses bei Krones und Bischofshof gegeben ist, beweist ihre mittlerweile seit 18 Jahren bestehende Partnerschaft. In dieser Zeit konnten schon viele Projekte gemeinsam realisiert werden, sei es in der Filtration, bei Einweg-Kegs oder das 2006 in Betrieb genommene neue Sudhaus der Brauerei. Der weltweit einzigartige Füller Dynafill ist nun ein weiterer Höhepunkt der gemeinsamen Historie. „Das sind Geschichten, die kann man gar nicht schreiben, sondern da müssen die Menschen harmonieren. Auch wenn wir unterschiedliche Ziele passen diese gut zusammen“, beschreibt Goß die Zusammenarbeit mit dem weltweit größten Anlagenbauer und Neutraublinger Nachbarn Krones.

Die Inbetriebnahme des Dynafill war der Auftakt zu einigen weiteren Feierlichkeiten im Hause Bischofshof. Unter dem Motto „Tradition trifft Innovation“ feierte die Brauerei Bischofshof noch am darauffolgenden Wochenende ihr 370-jähriges Jubiläum mit einem großen Brauereifest. Für Brauereidirektor Hermann Goß ist das Projekt Dynafill sein letzter großer Wurf und krönender Abschluss seiner Karriere bei Bischofshof. Nach 18 Jahren an der Spitze der Brauerei wird Goß Mitte des Jahres in den Ruhestand gehen. Seine Nachfolge hat im April die ehemalige Lammsbräu-Chefin Susanne Horn angetreten.

Der Dynafill hat seine Feuerprobe bei Bischofshof bestanden und ist nun bereit, in weitere Brauereien Einzug zu halten und deren Abfülltechnik zu revolutionieren. „Etliche weitere Systeme sind bereits verkauft und derzeit und Planung beziehungsweise im Bau. Die nächsten werden wir demnächst ausliefern“, blickt Klenk in die Zukunft.

Wer sich von der Qualität eines mit dem Prototypen des Dynafill abgefüllten Bieres selbst überzeugen will, kann dies jederzeit tun. Das Bischofshofer Bier ist bereits im Vertrieb.

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* Die Autorin arbeitet als freie Journalistin.

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