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Schneller zum wohlverdienten Feierabendbier

Krones und Bischofshof revolutionieren mit neuem Abfüllsystem die Bierabfüllung

| Autor/ Redakteur: Juliane Hopf* / Nadine Oesterwind

In Regensburg konnte man Anfang April Zeuge dessen werden, wie Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können. In der Brauerei Bischofshof kam das erste Mal das innovative Abfüllsystem Dynafill der Krones AG in der Praxis zum Einsatz. Dieses ist dank seines 2-in-1-Prinzips sowohl platzsparend als auch leistungsstark. Mit einem Gesamtlinienausstoß von bis zu 100.000 Flaschen pro Stunde übertrifft Dynafill alle vergleichbaren Systeme.

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Das Dynafill-Abfüllsystem erstmals in Aktion. Erstmals vorgestellt wurde es 2017 auf der Drinktec. Die Regensburger Brauerei ist nun der erste Anwender.
Das Dynafill-Abfüllsystem erstmals in Aktion. Erstmals vorgestellt wurde es 2017 auf der Drinktec. Die Regensburger Brauerei ist nun der erste Anwender.
(Bild: Hopf)

Im Sommer ein kühles Bier auf der Jahninsel, an der Donau oder am Bismarckplatz zu genießen ist in Regensburg fast schon Tradition. Das Bier der Wahl stammt da gerne einmal aus der ortsansässigen Brauerei Bischofshof. Die Brauerei feiert 2019 ihr 370-jähriges Bestehen und kann daher mit Fug und Recht als Traditionsbrauerei bezeichnet werden, die genauso zu Regensburg gehört wie der Dom und die Donau. Dass Tradition jedoch keinesfalls mit Stillstand gleichzusetzen ist, beweist der neuste Coup, der Bischofshof in der Zusammenarbeit mit der Krones AG gelungen ist.

Im feierlichen Rahmen und vor den Augen zahlreicher nationaler und internationaler Gäste wurde im April 2019 der neue Bierfüller von Krones in der Regensburger Brauerei in Betrieb genommen. Sowohl auf Seiten der Brauerei als auch Krones ist man zu Recht stolz auf das Abfüllsystem. „Das ist eine großartige Geschichte und eine ganz andere Technologie“, zeigt sich Brauereidirektor Hermann Goß begeistert.

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Denn Dynafill revolutioniert die Bierabfüllung in mehrfacher Hinsicht. Zum einen komprimiert der Dynafill zwei Prozessschritte in eine Funktionseinheit, indem der Verschließer direkt in das Füllventil integriert wurde. Dadurch spart der Dynafill deutlich an Platz. „Sehen Sie sich die Dimensionen an. Der Füller ist nur noch ein Drittel so groß wie der alte“, sagt Goß. Außerdem trägt die Filler-Verschließer-Kombination zur Qualitätssicherung des Bieres bei. Schließlich entfällt durch das Füllen und Verschließen der Flaschen im Vakuum der offene Transport vom Filler zum Verschließer; das minimiert die Sauerstoffaufnahme und mit dieser das mikrobiologische Risiko. Das Bier übersteht danach auch lange Lagerzeiten unbeschadet und qualitativ einwandfrei.

Klimafreundlich trotz hoher Leistung

Zum anderen entpuppt sich das neue Abfüllsystem als wahres Leistungswunder. In nur 0,5 Sekunden befüllt der Dynafill eine Bierflasche und füllt sie damit schneller als sie auch der geübteste Biertrinker leeren kann. Auch andere Füllsysteme lässt der Dynafill in Sachen Geschwindigkeit alt aussehen: Während er, den Verschlussvorgang eingerechnet, gerade einmal fünf Sekunden benötigt, brauchen herkömmliche Abfüllsysteme für den gleichen Vorgang die doppelte Zeit. In diesem Tempo schafft es der Dynafill bei Bischofshof in einer Stunde 36.000 Flaschen zu befüllen und zu verschließen. Möglich ist jedoch die Verarbeitung von sogar bis zu 100.000 Behältern pro Stunde.

Mit seinem geringen CO2-Verbrauch, der in etwa 20 Prozent unter dem konventioneller Abfüllsysteme liegt, präsentiert sich der Dynafill klimafreundlich. Ein Faktor, der für die Brauerei Bischofshof nicht unwesentlich ist, schließlich ist man stolz darauf, seit März 2019 klimaneutral produzieren zu können. Ein weiterer Vorteil liegt in der möglichen Abfüllung von Getränken von einer Temperatur bis zu 30 °C. Bier, welches sich auf dem Transportweg von Lagerung zu Filler erwärmt, muss somit nicht erneut gekühlt werden, sondern kann auch warm direkt abgefüllt werden. Das erspart dem Brauer einen weiteren Kühlvorgang und damit Energie.

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