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Vom Managementsystem zur Kostenreduzierung Kosten ´runter – Wie Sie das Wissen über Energiedaten wirklich nutzen können

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Energiedaten erheben reicht nicht aus. Um das Potenzial zur Kostensenkung auszuschöpfen, muss die Nutzung systematisch organisiert und im Unternehmen implementiert werden. Wie das funktioniert erfahren Sie von Dr. Stefanie Simson, Infraserv Gendorf in ihrem Vortrag „Vom Managementsystem zur Kostenreduzierung: Systematische Nutzung von betrieblichen Energiedaten“.

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Dr. Stefanie Simson führt bei Infrasev Gendorf für Kunden aus der Chemie- und Prozessindustrie Ressourcen- und Energieeffizienzstudien durch und unterstützt bei der Einführung von Energiemanagement-Systemen.
Dr. Stefanie Simson führt bei Infrasev Gendorf für Kunden aus der Chemie- und Prozessindustrie Ressourcen- und Energieeffizienzstudien durch und unterstützt bei der Einführung von Energiemanagement-Systemen.
(Heiner Heine)

Ein Energiemanagementsystem in dem Energieströme erfasst und dokumentiert werden, bildet die Grundlage für eine systematische Analyse und Optimierung des Energieverbrauchs – sagt Dr. Stefanie Simson, Infraserv Gendorf in ihrem Vortrag.

Durch eine kontinuierliche Aufzeichnung können typischerweise Spitzenlasten reduziert werden und unerwartete Verbräuche durch z.B. Leckagen schnell identifiziert werden.

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Die Erfassung der Energieströme bildet aber auch die Grundlage für die Betrachtung verschiedenster Bilanzkreise. Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, wie wichtig bei der Identifizierung von Einsparpotenzialen die richtige Wahl das Bilanzkreises ist und dass sich vor allem betriebsbedingte Einsparpotenziale häufig erst durch eine Bilanzierung identifizieren lassen.

Eine detaillierte Bilanzierung über Prozessvorgänge bietet die Möglichkeit Prozesszusammenhänge aufzudecken und so Prozess-Optimierungen zu realisieren, die meist kein oder nur sehr geringe Investitionsvolumen benötigen.

Der Bilanzraum sollte hierbei nicht nur Energieströme umfassen, sondern auch Ressourceneffizienz und mögliche Stoffrückgewinnungen in Betracht ziehen.

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