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Sartorius auf Wachstumskurs

Konzentration auf Labor und Bioprozesse

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Konzernchef Joachim Kreuzburg: „Unsere größte Sparte Bioprocess Solutions konnte im vierten Jahr in Folge zweistellig zulegen und erwies sich erneut als Wachstums- und Ertragsmotor für unser Unternehmen.“
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Konzernchef Joachim Kreuzburg: „Unsere größte Sparte Bioprocess Solutions konnte im vierten Jahr in Folge zweistellig zulegen und erwies sich erneut als Wachstums- und Ertragsmotor für unser Unternehmen.“ (Bild: Sartorius)

Sartorius blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück und konzentriert sich nach dem Verkauf der Sparte Industrial Technologies auf seine beiden Kerngeschäft: Labor und Bioprozess Solutions.

Göttingen – Sartorius hat die Geschäftszahlen für das Jahr 2014 bekannt gegeben und verkündete eine Steigerung des operativen EBITDA um 15,1% auf 186,8 Mio. Euro. Damit habe der Konzern seine Ziele erreicht bzw. übertroffen, sagte Konzernchef Joachim Kreuzburg „Unsere größte Sparte Bioprocess Solutions konnte im vierten Jahr in Folge zweistellig zulegen und erwies sich erneut als Wachstums- und Ertragsmotor für unser Unternehmen.“ Den Verkauf der Sparte Industrial Technologies bezeichnete er als wichtigen Baustein der langfristigen Strategie, sich auf die beiden Kernaktivitäten Labor und Bioprozess Solutions zu konzentrieren.

Bioprozess Solutions ist auf Einwegprodukte für die Herstellung von Biopharmazeutika spezialisiert und hat nach Unternehmensangaben sowohl organisch als auch durch Zukäufe im Zellkulturmediengeschäft und der TAP Biosystems weiter zugelegt. In Summe erhöhte sich der Auftragseingang wechselkursbereinigt um 18,3% auf 652,7 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um 18,5% und lag bei 615,6 Mio. Euro.

In der Sparte Lab Products & Services, Anbieter von Premium-Laborinstrumenten und Laborverbrauchsmaterial, erhöhte sich der Auftragseingang wechselkursbereinigt um 3,2% auf 276,5 Mio. Euro. Der Umsatz stieg mit 275,5 Mio. Euro um 1,4%. Damit war wie erwartet der Effekt aus der Bereinigung des Portfolios um einige nicht-strategische Produkte auf den Umsatz mit rund zwei Prozentpunkten weiter spürbar, während der Einfluss auf die Entwicklung des Auftragseingangs nur noch gering war.

Starkes Nordamerikageschäft

Besonders in Nordamerika hat Sartorius einige Firmen erworben, was sich jetzt positiv in der Bilanz bemerkbar macht. Aber auch in Asien und Europa hat der Konzern im letzten Jahr gute Geschäfte gemacht.

Für das laufende Jahr rechnet Sartorius mit deutlichem Wachstum. „Vor allem in der Bioprozess-Sparte wird das Geschäft von stabilen Trends getragen, entsprechend zuversichtlich sind wir für unsere Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr“, kommentierte Kreuzburg.

Für das konjunkturabhängigere Laborgeschäft verwies der Konzernchef auf eine unsichere Prognose, da sich die Entwicklung einiger wichtiger Märkte, vor allem in der europäischen Union, China und Russland, derzeit nur schwer vorhersehen ließen. Hier erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum in Höhe von etwa 4% bis 7%. Die operative EBITDA-Marge soll dabei weiter steigen und etwa 21,5% erreichen. Sartorius plant die Höhe seiner Investitionen mit rund 10% vom Umsatz etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Mit Blick auf die beiden Sparten geht die Unternehmensleitung für Bioprocess Solutions von einem Umsatzzuwachs von 5% bis 8% und einem Anstieg der operativen EBITDA-Marge auf etwa 24,5% aus.

Für die Sparte Lab Products & Services erwartet Sartorius ein Umsatzwachstum von 2% bis 5%. Die operative EBITDA-Marge der Laborsparte soll auf rund 15,5% steigen.

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