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Großanlagenbau

Kontrastprogramm im deutschen Großanlagenbau

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heute auch als tragfähiges Instrument zur Linderung der Folgen des schwerwiegenden Finanzmarktversagens heraus.“ Von den Banken erwarten die Unternehmen die aktive Nutzung der neuen Hermesmaßnahmen und eine leistungsfähige Export- und Projektfinanzierung.

Wettbewerbsverzerrende Einflüsse

Die aktuell abgeschlossenen Verhandlungen des Doppelbesteuerungsabkommens mit den Vereinigten Arabischen Emiraten bestätigen Befürchtungen der Branche, dass Deutschland im Ausland erzielte Einkünfte mit der deutschen Einkommensteuer belasten will. „Für die Branche bedeutet das beträchtliche Wettbewerbsverzerrungen durch das in der Regel höhere deutsche Steuerniveau“, erläutert Rosenthal. Bei dem im Großanlagenbau vorliegenden hohen Anteil an vor Ort zu erbringenden Auftragsbestandteilen seien gleiche Rahmenbedingungen im Projektstaat für die Wettbewerbssituation gegenüber den internationalen Konkurrenten von großer Bedeutung. Die in deutschen Doppelbesteuerungsabkommen bislang verwendete Freistellungsmethode sei für den Großanlagenbau ein wichtiges Instrument, um im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben, so der AGAB-Sprecher. Weitere Kritik übt der Verband auch an der derzeitigen Handhabung der OECD-Umweltrichtlinien, zu deren Zielen man sich zwar grundsätzlich uneingeschränkt bekenne, aber die aufwändigen Prüfungen im Export als unpraktikabel und wettbewerbsverzerrend ablehnt. „Der deutsche Großanlagenbau spricht sich daher für praxisgerechte Korrekturen der Umweltleitlinien aus“, so AGAB-Sprecher Rosenthal.

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