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Pharma- und Verpackungsmaschinen

Kontiproduktion wird zur Konkurrenz für den Batchprozess

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Richard Clemens, VDMA: „Das Thema 'Kontinuierliche Produktion' nimmt Fahrt auf. Immer mehr Hersteller bieten neue technische Konzepte an. Damit entwickelt sich Konti zum ernst zu nehmenden Konkurrenten traditioneller Batchprozesse“.
Richard Clemens, VDMA: „Das Thema 'Kontinuierliche Produktion' nimmt Fahrt auf. Immer mehr Hersteller bieten neue technische Konzepte an. Damit entwickelt sich Konti zum ernst zu nehmenden Konkurrenten traditioneller Batchprozesse“. (Bild: VDMA)

Pharma- und Verpackungsmaschinen sind eine hochspezialisierte aber stetig wachsende Ausstellungsgruppe auf der Achema. In diesem Jahr freut sich die Branche über gute Konjunktur und ist auf Wachstum eingestellt.

Frankfurt – Der Bereich Herstellungs- und Verpackungsmaschinen für Arzneimittel ist eine kleine, hochspezialisierte und im internationalen Wettbewerb sehr erfolgreiche Teilbranche des deutschen Maschinenbaus.

„Für diese Branche ist die Achema die weltweite Leitmesse. Alle führenden internationalen Hersteller sind auf der Messe mit repräsentativen Ständen vertreten. Zur Achema kommen Kunden aus aller Welt, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Produktions- und Abfüll- und Verpackungstechnik bei Arzneimitteln zu informieren," betonte Richard Clemens, Geschäftsführer des Fachverbands Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen im VDMA.

Das ist nicht ohne Grund so. Denn nach wie vor ist die Zulieferindustrie der einstigen Apotheke der Welt der weltweit begehrteste Lieferant für Produktions- und Verpackungsmaschinen. Mit einem Produktionsvolumen von nach VDMA-Schätzungen 1,7 Milliarden Euro und einem Weltmarktanteil von etwa einem Viertel der Weltproduktion ist der deutsche Pharmamaschinenbau Weltmarktführer.

Branche auf Wachstum eingestellt

In den vergangenen Jahren hat die Branche deutlich Produktionskapazitäten aufgebaut. „Die Branche reagiert damit auf die anhaltend gute Branchenkonjunktur und die guten strukturellen Rahmenbedingungen der Pharmabranche“ erläuterte Clemens.

So habe die wichtigste Abnehmergruppe, die international tätig forschenden Arzneimittelkonzerne, mittlerweile das sogenannte 'Patent-Cliff' umschifft. Deren Forschungspipelines seien gut gefüllt und neue Produkte könnten die Umsatzrückgänge durch auslaufende Patente wieder kompensieren.

Auch demographische Faktoren, wie die zunehmende Überalterung in den Industrieländern und die Zunahme der Zivilisationskrankheiten in den Emerging Countries sowie der zunehmende Kostendruck auf Arzneimittelhersteller durch die Träger des Gesundheitswesens stimulieren nach Einschätzung von Clemens letztendlich die Nachfrage nach Pharma-Produktions- und -verpackungsmaschinen.

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