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Rohstoffhandling

Kontinuierliche Erweiterung einer Produktionsanlage für Energy Drinks

| Autor/ Redakteur: Phil Plummer* / M.A. Manja Wühr

Eine jede Anlage wächst mit ihren Aufgaben. In diesem Fall mit dem Umstellen der Rohstoffgebinde auf Big Bags und der Integration neuer Rohstoffe bei dem Softdrink-Hersteller Lucozade Ribena Suntory. Gut, wenn man einen Partner hat, der alles aus einer Hand liefern kann – Rohstoffhandling, Flüssigprozesse, deren Automatisierung und die entsprechende sicherheitstechnische Beratung.

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Die aktuelle Erweiterung beinhaltet vier neue Entleerstationen, eine Saugförderwaage (siehe Bild) sowie eine weitere Flüssiglinie.
Die aktuelle Erweiterung beinhaltet vier neue Entleerstationen, eine Saugförderwaage (siehe Bild) sowie eine weitere Flüssiglinie.
(Bild: Azo/Fotoatelier Bernhard;© Irochka, ©Foto-Ruhrgebiet - stock.adobe.com; [M]GötzelHorn)

Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein. Ein Schicksal, das dem Softdrink-Hersteller Lucozade Ribena Suntory (LRS) nicht ereilen wird. Kontinuierlich haben die findigen Briten Rezepte und Herstellung angepasst, um die gesundheitliche Qualität ihrer Drinks zu verbessern. Heute besitzt kein Lucozade-Getränk mehr als 4,5 g Zucker pro 100 ml. Die in Großbritannien wohl bekanntesten Marken sind die beiden Getränke Lucozade Energy und Lucozade Sport. Die Geschmacksrichtungen sind vielfältig. Allein der Energy-Drink kommt aktuell auf elf Varianten – vom Original-Geschmack über Orange und Tropical bis hin zu Caribbean Crush. Lucozade Sport wird ebenfalls in elf Geschmacksrichtungen angeboten. Egal ob Sport Elite Gel, Elite Jelly Beans oder Lite Lemon & Lime auf der Insel ist Lucozade Sport laut Lucozade Sport der am häufigsten verkaufte Sportdrink. Neben kreativen Marktexperten beruht die Erfolgsgeschichte der qualitativ hochwertigen Energy- und Sport-Drinks auch auf zuverlässiger Produktionstechnik des Rohstoffhandling-Experten Azo.

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Die Partnerschaft reicht bis ins Jahr 2002 zurück. Damals lieferte Azo die erste Förderanlage zur automatisierten Herstellung von Softdrinks. Ziel war es, die Rohstoffzuführung für den Mischprozess zu unterstützen. Das Rohstoffhandling-System bestand aus drei Aufgabestationen für Sackware – eins für Vitamin C, ein weiteres für Süßungsmittel. Die dritte Station wurde zur Aufgabe der restlichen, überwiegend vorgewogenen Produkte eingesetzt. Um die Staubbildung während der Sackentleerung zu minimieren, sind die Einfülltrichter an einen zentralen Ventilator angeschlossen.

Von den drei Aufgabestationen wurden die Rohstoffe zu sechs Mischlinien mittels zwei getrennten Saugfördersystemen pneumatisch gefördert. Die Linien bestehen aus Misch- bzw. Ansatztanks mit unterschiedlichen Volumina von 1000 bis 5000 l. Vitamin C, Süßungsmittel sowie Kalziumkarbonat wurden aus leistungstechnischen Gründen und aufgrund der geforderten Genauigkeit auf drei Saugförderwaagen transportiert. Die Entleerung dieser Behälterwaagen erfolgte durch Schwerkraft oder über Dosierschnecken. Bei allen drei Behälterwaagen unterstützt eine Belüftung der Auslaufkegel die Austragung der Rohstoffe. Dies gewährleistet die vollständige Entleerung der zuvor eingewogenen Rohstoffmenge.

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Auf neue Gebinde umstellen

Bereits zwei Jahre später erfolgte die erste Erweiterung der Anlage: Aufgrund weiter verfeinerter Rezepturen und der stetig wachsenden Nachfrage der Produkte musste die Durchsatzleistung des installierten Systems gesteigert werden. So stellte LRS die Rohstoffgebinde von Vitamin C und einem Mittel zur Neutralisation von Säuren auf Big Bags um, da dies den Durchsatz erhöht und gleichzeitig die Belastung des Bedienpersonals reduziert. Auch wurden die beiden vorhandenen Saugfördersysteme um eine weitere Linie zur pneumatischen Förderung des Säureregulators erweitert. Zudem hat man einen zusätzlichen Mischtank im Flüssigbereich installiert.

Da die Big-Bag-Entleerstation von Azo modular konfiguriert werden kann, erhielt LRS schnell und kosteneffizient eine individuell zugeschnittene Lösung. Diese umfasst neben einer sehr stabilen Konstruktion mit integriertem Kettenzug selbstverständlich auch den sicheren Austrag des Rohstoffes aus dem Big Bag. Der Kettenzug ist mit Endschalter ausgestattet, um dem Bediener das Heben und Senken sowie die Positionierung des Big Bags in der Station zu erleichtern.

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