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Die Zukunft von FDT Kompatibel und zukunftssicher – FDT 2.0 auf Basis von .NET

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Die Diskussionen und Vorträge auf der letzten Namur-Hauptsitzung belegen es: Geräteintegration ist nach wie vor ein Knackpunkt einer erfolgreichen Prozessautomatisierung. Wie FDT seine Rolle auch in Zukunft festigen will, zeigt der folgende Beitrag.

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Bild 1: Anforderungen an FDT 2.0 (Bild: DSM, [M]-Rau)
Bild 1: Anforderungen an FDT 2.0 (Bild: DSM, [M]-Rau)

In den letzten Jahren hat sich FDT (Fieldbus Device Tool) neben EDDL (Electronic Device Description Language) als Standard für die Geräteintegration erfolgreich in der Prozessautomatisierung etabliert und bewährt. Im Mai 2009 wurde FDT als internationaler Standard der IEC einstimmig akzeptiert und freigegeben. Die Vorteile werden von vielen Anwendern gelobt. Die aktuelle Version 1.2.x der Spezifikation basiert jedoch noch auf den älteren Microsoft Technologien COM und ActiveX und es stellt sich die Frage, wie der Standard weiterentwickelt wird, um der Entwicklung aktueller und zukünftiger Technologien in der Softwareentwicklung Rechnung zu tragen. Seit Anfang 2009 wird deshalb an der Version 2.0 des Standards gearbeitet. Das Spezifikationsteam der FDT Group und Microsoft haben gemeinsam die Architekturkonzepte von FDT 2.0 evaluiert und Lösungen entwickelt, um die Zukunftssicherheit des Standards sicherzustellen. Ausgehend von den Anforderungen an FDT 2.0 erläutern die Autoren warum und wie diese in der neuen Spezifikation auf Basis von .NET umgesetzt werden.

Anforderungen an FDT 2.0

An die Version 2.0 von FDT wurde eine Reihe von Anforderungen gestellt. Die Funktionalität von FDT 1.2.x sollte dabei nicht wesentlich verändert oder erweitert werden. Im Detail gibt es trotzdem eine Reihe von Verbesserungen. Zu den wesentlichen Neuerungen gehört eine Schnittstelle für SPS Programmierumgebungen. Das Prozessabbild eines Gerätes kann damit über den Geräte-DTM konfiguriert und über das SPS-Programmierwerkzeug geprüft werden, bevor die Änderung in der SPS aktiviert wird.

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