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Strömungswächter Kompaktströmungswächter für Öle mit erweiterter Messbereichsspanne

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Die Strömungswächter des Typs DKME und DKME/A von Meister Strömungstechnik ergänzen die bewährten Typenreihen DKM und DKM/A und bieten dem Anwender die Möglichkeit, einen größeren Durchflussbereich zu überwachen.

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Die Strömungswächter des Typs DKME werden zur Überwachung des Durchflusses von Ölen und anderen viskosen Flüssigkeiten eingesetzt.
Die Strömungswächter des Typs DKME werden zur Überwachung des Durchflusses von Ölen und anderen viskosen Flüssigkeiten eingesetzt.
(Bild: Meister Strömungstechnik )

Die Strömungswächter werden zur Überwachung des Durchflusses von Ölen und anderen viskosen Flüssigkeiten eingesetzt. Die Besonderheit der nach dem Schwebekörper-Prinzip arbeitenden Geräte ist ihre Viskositätskompensation, das heißt, auch bei einer Änderung der Viskosität erfolgt eine zuverlässige Überwachung der vorgegebenen Grenzwerte. Die Kompensation gilt im Bereich einer kinematischen Viskosität von 30 bis 600 cSt.

Im Gegensatz zur Baureihe DKM ist der Typ DKME zusätzlich mit einem Messkonus ausgestattet, der in die Messbohrung des Schwebekörpers eintaucht. Wird der Schwebekörper durch die Strömung ausgelenkt, gibt der Messkonus zusätzlichen Querschnitt für die Strömung frei. Hierdurch wird die Messbereichsspanne des Gerätes erweitert. Die kompakte Bauform des Gerätes mit einer Baulänge von nur 130 mm (ohne Anschlussverschraubungen) bleibt dabei erhalten. Eine integrierte Rückstellfeder unterstützt zusätzlich den platzsparenden Einbau, da durch sie das Gerät beim Einbau in eine Maschine oder Anlage variabel ausgerichtet werden kann.

Die elektrische Überwachung erfolgt über einen Reedkontakt, der sich außerhalb der Strömung in einem vergossenen Gehäuse befindet und durch Magnete im Schwebekörper geschaltet wird. Optional lassen sich statt einem auch bis zu vier Schaltpunkte innerhalb des Messbereichs unabhängig überwachen.

Die Geräte des Typs DKME/A besitzen zusätzlich eine mechanische Anzeige, die die visuelle Überwachung des Durchflusses ermöglicht. Die robust gebauten Geräte sind in einer Messing- oder Edelstahl-Version erhältlich. In Abhängigkeit von der Version wird eine Druckfestigkeit von bis zu 300 bar erreicht. In der Standardausführung sind die Strömungswächter bis 120 °C betriebssicher, eine Hochtemperaturausführung gestattet Betriebstemperaturen bis 160 °C. Es stehen sechs Messbereiche von 1–20 l/min bis 15–80 l/min zur Verfügung. Die Strömungswächter sind auch in einer explosionsgeschützten Ausführung nach Atex erhältlich.

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