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Prozess für Calciumcarbonat-Füllstoffe

Kombiniertes Verfahren zur Herstellung von ultrafeinen GCC-Füllstoffen

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Vor der Nassmahlung übernimmt eine Alpine Sichtermühle ACM die Vorzerkleinerung. Das Aufgabegut wird von <5 mm in dieser ersten Aufbereitungsstufe auf 20 % <2 µm trocken gemahlen.

In manchen Anwendungen z.B. in der Papierindustrie kann die resultierende GCC-Suspension in flüssiger Phase in das Endprodukt eingearbeitet werden. Andere Anwendungsgebiete wie Füllstoffe für Kunststoffe erfordern eine Trocknung der GCC-Suspension, und teils auch zusätzlich eine Coatierung des Pulvers z.B. mit Sterinsäure: Beides wird in der Langspaltmühle LGM in einem Arbeitsschritt vollzogen. Die GCC-Suspension wird im unteren Bereich der Mühle eingesprüht und sofort vom Rotor verwirbelt.

Vor- und nachgeschaltete Prozessschritte werden angepasst

Ein heißer Prozessgasstrom mit einer Anfangstemperatur von etwa 400 °C durchströmt die Mühle: an der Unterseite eingeblasen strömt er entlang des Rotorumfangs zum Auslass an der Maschinenoberseite. Dieser Heißluftstrom trocknet die verwirbelten GCC-Suspensionstropfen durch einen Flashdryer-Effekt innerhalb von Sekundenbruchteilen auf eine Restfeuchte von <0,2 % H2O. Der obere Bereich des Rotors erledigt die Feindispergierung von Agglomeraten, sodass die primäre Körnung des GCC gewährleistet ist.

Wenn eine zusätzliche Coatierung gefordert ist, wird geschmolzene Stearinsäure in den Heißgasstrom der Mühle eingesprüht. Zeitgleich mit der Desagglomerierung des GCC lagert sich das Stearin an der Pulveroberfläche an und überzieht es über den gesamten Umfang.

Die Kombination der drei Verfahren zu einer Prozesslinie für die Herstellung von ultrafeinen GCC-Füllstoffen hat sich bewährt. Die Baureihe der Alpine Nassmühle ANR-CL umfasst Antriebsleistungen von 18 kW bis zu 1000 kW. Die vor- und nachgeschalteten Prozessschritte ACM und LGM werden entsprechend der Leistung angepasst.

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