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China Market Insider Kohlechemie in China – Große Zukunft mit kleinem Haken?

Autor / Redakteur: Henrik Bork / Wolfgang Ernhofer

Die Kohlechemie habe in China „großes Potenzial”, sagt Chinas Präsident. Xi Jinping macht diese Aussage – die Klimaschützer weltweit aufhorchen lässt – bei einem Besuch in einer der traditionellen „Kohleprovinzen“ der Volksrepublik. Der mächtigste Politiker des Landes, das weltweit die meiste Kohle konsumiert, besuchte Unternehmen der Kohlechemie am „Revolutions-Stützpunkt Yangjiagou“ in Yulin, Provinz Shaanxi. Was diese Aussagen bedeuten erklärt der China Market Insider von PROCESS.

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Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
(Bild: ©sezerozger - stock.adobe.com)

Peking/China – Shaanxi im Nordwesten Chinas ist eine der Hochburgen der Kohleförderung und auch der Kohlechemie in der Volksrepublik. Chinas übermächtiger Partei- und Staatslenker hat sich mit seinem Besuch also bewusst eine passende Bühne für seine Aussagen zur Zukunft der Kohlechemie ausgewählt.

„Er betonte, dass die Kohlechemie großes Potenzial und großes Versprechen habe,“ berichtete das staatliche Energie-Fachportal Shiyou Huagong Luntan. Tatsächlich investiert China schon seit mehreren Jahren massiv in die Kohle-zu-Olefin-Industrie, und Kohle ist derzeit zwar ein relativ kleiner, aber schnell wachsender Rohstoffbereich für die chemische Industrie des Landes.