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Pharmafeststoff-Forum

Know-how einwerfen

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Know-how einwerfen auf dem Pharmafeststoff-Forum in Würzburg.
Know-how einwerfen auf dem Pharmafeststoff-Forum in Würzburg. ( © GiZGRAPHICS - Fotolia)

Verschlusssache Pharmafeststoffe heißt es am 18./19. November in Würzburg – denn bei unserem neuen Pharmafeststoff-Forum dreht sich alles um hochaktive Wirkstoffe und deren sichere Verarbeitung. Lernen Sie zwei Tage lang die neuesten Konzepte kennen und profitieren Sie von der Praxiserfahrung unserer Experten.

Wo der Schutz der Mitarbeiter Priorität 1 hat und deshalb High Containment oder Vollschutz gefragt ist, werden selbst Routinevorgänge wie Abfiltrieren, Trocknen, Tablettieren oder Verwiegen zum Drahtseilakt. Der Transport innerhalb der Herstellung gestaltet sich beim Umgang mit Cytostatika oder Hormonen besonders schwierig. Erschwerend kommt hinzu, dass die Behörden kaum Vorgaben für die Verarbeitung hochaktiver Medikamente machen, oft genug fehlen auch MAK-Werte für den Arbeitsschutz – jedes Pharmaunternehmen muss seinen eigenen Weg finden – Learning-by-Doing und Trial-and-Error inbegriffen.

Diesen Weg will das Pharmafeststoff-Forum nun vereinfachen. Zwei Tage lang präsentieren Pharmapraktiker und -experten in Würzburg auf der historischen Festung Marienberg Konzepte und Lösungen, die sich in der pharmazeutischen Praxis bewährt und den Segen der Inspektionsbehörden bereits erhalten haben.

Was ist Containment? Wo findet in der pharmazeutischen Produktion eventuell Kontakt mit hochwirksamen Stoffen statt? Welche behördlichen Bestimmungen gibt es? Was sind mögliche Schutzarten? Wie sieht ein richtiges Produktionsraumdesign aus und wie wählt man überhaupt den richtigen Isolator? Fragen, auf die unsere Praktiker mit Sicherheit die richtigen Antworten finden.

Containment ja, aber

Referent Dirk Collins, beispielsweise, ist in Sachen High Containment und hochaktive Wirkstoffe ein Mann der ersten Stunde. Seit über 20 Jahren ist der Produktmanager bei Waldner Process Systems in Wangen auf Containment und Isolatoren spezialisiert. „Was in der normalen Tablettenproduktion überhaupt kein Problem ist, wird beim Handling von HAPI (Highly Active Pharmaceutical Ingredients) zur Herausforderung“, betont er.

Herausforderung ist vor allem die Frage, wie man Arzneimittel ohne Gefahr für die Umgebung ein- bzw. ausschleust, Filter austauscht oder Behälter andockt. Gängig sind etwa Rapid-Transfer-Ports, Schleusen mit Interlockfunktion und Folienschleusen, wobei die Entwicklungen noch lange nicht abgeschlossen ist. Und das genau wird auch sein Thema auf dem Pharmafeststoff-Forum sein: Er beschreibt die gängigen Containmentsysteme, und gibt wertvolle Hinweise, was bei der Auswahl zu beachten ist.

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