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VIK Jahrestagung Klimaschutz und Industrie – nicht auf das Ob, sondern auf das Wie kommt es an

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Kohleausstieg und Klimagesetz – in den letzten Monaten musste die Industrie allerhand verkraften. Wie sich die Vorhaben auf Energieerzeuger und Kraftwerksbranche auswirken ist Thema der hochkarätig besetzten Jahrestagung des VIK, des Verbands der industriellen Energie- und Kraftwirtschaft.

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Die Jahrestagung 2018 besuchten fast 200 Teilnehmer.
Die Jahrestagung 2018 besuchten fast 200 Teilnehmer.
(Bild: VIK)

Der Verband der industriellen Energie- und Kraftwirtschaft vertritt rund 300 Unternehmen aus Industrie und Gewerbe, die ein Thema verbindet: Energie. Die Mitgliedsunternehmen stehen für ca. 80 Prozent des industriellen Energieverbrauchs und ca. 90 Prozent der industriellen Eigenerzeugung in Deutschland.

Unter dem Motto „Klimaschutz und Industrie – nicht auf das Ob, sondern auf das Wie kommt es an“ diskutieren auf der VIK Jahrestagung am 23. Oktober 2019 im Hotel Meliá in Berlin Industrie, Politik und Wissenschaft die aktuellen energie- und klimapolitischen Entwicklungen.

Event-Tipp der Redaktion

Die von PROCESS mitorganisierte diesjährige VIK-Jahrestagung unter dem Motto „Industrie & Klimaschutz – Nicht auf das Ob, sondern das Wie kommt es an!“ am 23. Oktober 2019 in Berlin ist das Spitzentreffen der industriellen und gewerblichen Energiewirtschaft und der energieintensiven Branchen. Hier treffen Vorstände, Geschäftsführer, Energiestrategen und Energiemanager der energieintensiven Unternehmen im Dialog und Austausch auf Politik und Wissenschaft. Das diesjährige Programm vereint den Blick auf Wege zum Klimaschutz sowie auf Versorgungssicherheit.

In einer Runde zum Klimakabinett erwartet der Verband wichtige Aussagen zum Klimaschutzgesetz. Anschließend beleuchten Vertreter aus Industrie und Forschung in der Diskussionsrunde „Wege zum Klimaschutz“, inwiefern die politischen Modelle und Vorhaben zu Innovationen anreizen und welche Politikinstrumente sinnvoll erscheinen.

Kohleausstieg und dann?

Vor dem Hintergrund des Kohleausstiegs und der zunehmenden Integration volatiler erneuerbarer Energien ist und bleibt die Versorgungssicherheit für deutsche Unternehmen ein elementares Thema und folgerichtig auch ein Schwerpunkt der VIK Jahrestagung. Gemeinsam mit Vertretern der Netzbetreiber und der Bundesnetzagentur erörtern Industrievertreter die zukünftigen Herausforderungen: Welche Mechanismen gewährleisten die Netzstabilität und wie können die Netze gesichert werden?

Bereits zugesagt haben:

Staatssekretär Andreas Feicht, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Staatssekretär Werner Gatzer, Bundesministerium der Finanzen

Dr. Günter Hilken, Vorsitzender der Geschäftsführung Currenta & VIK-Vorsitzender

Dr. Klaus Schäfer, Covestro Deutschland AG

Dr. Bernd Wenzel, Leiter Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI)

Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge, Direktor des Energiewirtschafltichen Instituts der Universität zu Köln (EWI)

und viele andere mehr.

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