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Start-Ups in der Chemie Klar zum Abheben? Deutschlands Chemie und der Start-Up-Hype
Start-Ups ohne Kickertisch und App-Entwicklung, dafür mit Reagenzglas und Mikroskop – kann das gutgehen? Keine Frage, der Gründerhype hat auch die Chemie erreicht – und die ist gar nicht so Start-up-feindlich, wie man meinen könnte. Fast 280 „Garagenfirmen aus dem Labor“ gibt es in Deutschland –und die Tüftler sind noch lange nicht am Ende…
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Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar schrieb Antoine de Saint-Exupéry. Und auch, wenn der französische Pilot und Dichter wohl kaum an Nano-Strukturen dachte, haben die winzigen Teilchen in den letzten Jahren eine steile Karriere hinter sich. Doch hier, in einem Labor des KIT nördlich von Karlsruhe, kommt die Nanowelt unter Druck.
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Was im inneren der roten Plexiglas-Einhausung passiert, bleibt dem menschlichen Auge verborgen. Erst der Blick durch ein Mikroskop zeigt eine winzige Druckspitze, feiner als ein menschliches Haar, die noch winzigere Materialtröpfchen auf einem Objektträger aufbringt. Drucken im Mikro- und Nanobereich bis hinunter auf Molekülebene – damit wollen Dr. Sylwia Sekula-Neuner und ihr Kollege Dr. Uwe Bog Anwendern in Biomedizin, Materialforschung und Mikrosystemtechnik ein revolutionäres Tool an die Hand geben, mit dem eine große Bandbreite an Molekülen über einen möglichst großen Parameterraum gedruckt werden kann. Sogar DNS lässt sich mit der Technologie der Karlsruher Entwickler „drucken“. Jetzt bringen die beiden Forscher ihre Entwicklung unter dem Namen N-Able auf den Markt – ausgegründet als „Garagenfirma aus dem Labor“ mit Unterstützung des KIT. Ein Startup, ganz ohne Silicon-Valley-Prosa, App oder Tischkicker, dafür mit Entwicklungskompetenz und revolutionären Technologien. Warum sollte man das Gründen auch den Digitalos überlassen?
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