Adapter für Reihenklemmen

Keine Zeit zu verlieren – Baugruppen bis zu 90% schneller anschließen

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Durch die simple Eins-zu-eins-Rangierung der Signale über Combi-Steckverbinder direkt auf die Reihenklemme sind verschiedene Signalformen möglich. Das Spektrum erstreckt sich vom kleinen analogen Signal über gängige 24V/500mA-Schaltsignale bis zu maximalen Schaltspannungen von 250 V AC/DC und Strömen pro Einzelader bis 6 A respektive einem Summenstrom pro Kabel von 20 A bei einer Umgebungstemperatur von 40°C. Dabei werden immer zehn Signale über eine Leitung beziehungsweise einen Combi-Stecker geführt (Bild 2).

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Dies beruht auf der Tatsache, dass die Anschlussgruppierung in den E/A-Baugruppen bei der S7-300-Steuerung zehn Anschlusspunkte umfasst. Bei digitalen Signalen ist je eine Ader für die Spannungsversorgung und acht Adern für die geschalteten Signale vorgesehen. Die Combi-Steckverbinder sind für den Installateur eindeutig beschriftet. Optional können sie codiert werden, was ein falsches Stecken verhindert und eine klare Zuordnung der Signale sicherstellt.

Zur Kontaktierung der Reihenklemme stehen zwei verschiedene angeschlagene Steckverbinder zur Verfügung: eine Standard-Variante mit einem Rastermaß von 5,2 mm zum Anschluss von Leitern bis 2,5 mm2 Querschnitt sowie eine platzsparende Version mit einem Rastermaß von 3,5 mm für Leiter mit einem maximalen Querschnitt von 1,5 mm2 (Bild 3).

Geringe Baubreite durch Push-in-Technik

Phoenix Contact hat ein wesentliches Augenmerk auf die einheitlich gestaltete Steckzone der Grundklemme gelegt. Auf diese Weise lassen sich die vier unterschiedlichen Anschlusstechniken der steckbaren Reihenklemme flexibel kombinieren. Feldseitig ist eine Ankopplung per Schraub-, Zugfeder-, Schnellanschluss- oder Push-in-Technik möglich. Die Verwendung von Doppelstockklemmen erlaubt die Umsetzung platzsparender Applikationen. Die geringe Baubreite resultiert aus der werkzeuglosen Push-in-Technologie. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter einfach sowie ohne großen Kraftaufwand in die Klemmkammer gesteckt und sicher durch eine Schenkelfeder gegen den Strombalken gedrückt wird. Starre oder flexible Leiter mit Aderendhülse lassen sich so ermüdungsfrei stecken. Zum Lösen muss der Anwender lediglich den orangefarbenen Drücker betätigen und die Kontaktierung des Leiters trennen. Somit ist für die Werkzeugaufnahme keine große Klemmkammer notwendig, sodass die Baubreite der Klemme reduziert werden kann.

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