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Engineering-Projekte

KBR glänzt mit zwei Aufträgen in Belgien und Russland

| Autor / Redakteur: Gerd Kielburger / Wolfgang Ernhofer

Total und Togliattiazot haben KBR mit großen Engineering-Projekten beauftragt.
Total und Togliattiazot haben KBR mit großen Engineering-Projekten beauftragt. (Bild: Fotolia©christian42)

Das global agierende US-amerikanische Engineering-Unternehmen KBR konnte im Juli zwei größere Projekte gewinnen. Auftraggeber der beiden Projekte sind der Petrochemiekonzern Total und das russische Chemieunternehmen Togliattiazot Corporation.

Houston/USA – Die US-Anlagenbauer von KBR haben den Zuschlag vom Petrochemiekonzern Total zur Implementierung der KBR eigenen ROSE-Solvent-Deasphalted-Technologie in der Total-Raffinerie im belgischen Antwerpen erhalten.

Das Kürzel ROSE steht dabei für Residuum Oil Supercritical Extraction. Wie KBR mitteilt, soll die ROSE-Technologie zu einer signifikanten Profitabilitätssteigerung der Raffinerie führen. Mit Inbetriebnahme der Anlage im Frühjahr 2016 sollen so täglich 48.000 Barrel, das entspricht etwa 7,63 Mio. Liter, an Abfallstoffen von einem Rohöl-Mix in Deasphalted Oil (DAO) sowie Asphalt gespalten werden. Während das DAO durch Mild Hydrocracken aufgearbeitet wird, geht der Asphalt in die weitere Heizöl-Produktion.

Revamp-Studie für Ammoniak-Anlagen in Russland

Fast zeitgleich gab der Konzern einen Auftrag der Togliattiazot Corporation (ToAZ) bekannt. Im russischen Togliatti soll eine Revamp-Studie für gleichzeitig sieben Ammoniak-Anlagen durchgeführt werden. Bei dem Revamp-Projekt handelt es sich nach KBR-Aussage um die weltweit größte Ertüchtigung eines Ammoniak-Komplexes mit sieben Anlagen an einem Standort. In der Startphase wird KBR die Produktionsanlagen bewerten sowie Bottlenecks identifizieren. Gleichzeitig sollen technische wie auch wirtschaftliche Kennzahlen und Anforderungen erarbeitet und bewertet sowie Prozesspläne erstellt werden. Ziel ist der Einsatz der KBR-Revamp-Technologie, die zu einer signifikanten Steigerung der Produktivität der gesamten Ammoniak-Produktion führen soll.

Wie einer aktuellen KBR-Publikation zu entnehmen ist, versprechen die KBR-Ingenieure für 1970 bis 1980 in Betrieb genommene Ammoniak-Anlagen, Kapazitätssteigerungen in Höhe von bis zu 50 Prozent bei gleichzeitiger Reduzierung des Energieverbrauchs auf 8 Gcal/mt. Die Auftragsvolumina der beiden Projekte wurden nicht bekanntgegeben.

Weitere Details zur Technologie von KBR

Viele weitere Anlagenbau-Projekte weltweit finden Sie in unserer Online-Datenbank GROAB.

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