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VDMA: Industriearmaturen 2015

Kaum Bewegung im Geschäft mit deutschen Industriearmaturen

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Während die Exporte nach China und Frankreich zurückgegangen sind, ist die Entwicklung in den USA erfreulich. Dort konnten Industriearmaturenhersteller ein Export-Plus verzeichnen.
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Während die Exporte nach China und Frankreich zurückgegangen sind, ist die Entwicklung in den USA erfreulich. Dort konnten Industriearmaturenhersteller ein Export-Plus verzeichnen. (Grafik: VDMA, Destatis)

Die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Industriearmaturenhersteller stottert. Nominal schloss die Branche das vergangene Jahr mit einem Umsatzminus von einem Prozent ab.

Frankfurt – Für Industriearmaturenhersteller will es nicht so recht laufen. Besonders das Geschäft in Europa kommt nicht auf Touren. Auf den ausländischen Märkten waren die Umsatzentwicklungen gemischt. Während die Umsätze im Euroraum um 3 % zurückgingen, konnten die Hersteller deutscher Industriearmaturen ihre Umsätze auf den Märkten außerhalb der Eurozone um 1 % steigern. Insgesamt schloss das Auslandsgeschäft 2015 damit mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau ab. Die Umsätze auf dem Heimatmarkt Deutschland entwickelten sich ebenfalls schwach. Hier fielen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 2 %.

Mit Blick auf die Produktgruppen entwickelten sich nur die Umsätze bei den Absperrarmaturen mit minus 6 % rückläufig. Der Umsatz mit Regelarmaturen stieg hingegen um 3 %, der mit Sicherheits- und Überwachungsarmaturen um 5 %.

In den Auftragsbüchern verbuchten die deutschen Industriearmaturenhersteller im Vergleich zum Vorjahr insgesamt einen Rückgang von 1 %. Positiv entwickelten sich hier nur die Aufträge aus dem Ausland (plus 1 %). Aus dem Euro-Raum kamen dabei sogar 6 % mehr Bestellungen als noch ein Jahr zuvor. Auf dem heimischen Markt dagegen blieb die Branche um 3 % hinter dem Vorjahresergebnis zurück.

Konjunktur in China schwächelt weiterhin

Die chinesische Wirtschaft als Lokomotive der Weltkonjunktur gerät immer mehr ins Stocken. Chinas Statistikbehörde meldet nun schon zum wiederholten Male schwache Wachstumszahlen. Deutschland als große Exportnation trifft das im Besonderen. Die Unternehmen, die viele Waren nach China verkaufen, spüren die Abkühlung deutlich. Im Jahr 2015 sanken die Exporte von Industriearmaturen um 6,6 % auf 452,8 Millionen Euro. China blieb damit aber weiterhin mit Abstand das wichtigste Abnehmerland deutscher Industriearmaturen.

Erfreuliche Entwicklung in den USA

Bei den Top 3 Abnehmern von deutschen Industriearmaturen entwickelte sich nur der Export in die USA positiv. Der zweitgrößte Markt für deutsche Industriearmaturen profitierte dabei hauptsächlich vom schwächeren Euro. In der Folge stiegen die Ausfuhren in die USA im Jahr 2015 um 1,4 % auf 313,7 Millionen Euro. Der niedrige Ölpreis wirkt jedoch für die amerikanische Öl- und Gasindustrie bremsend, weil Investitionen erst einmal hinten angestellt werden.

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