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Wasserstoff Kapazitätserweiterung bei der Wasserstoffproduktion

| Redakteur: Sonja Beyer

Am Standort Danzig wurde Ende September eine Anlage hochgefahren, die den gestiegenen Wasserstoffbedarf der ansässigen Raffinerien decken soll.

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Die Lurgi-Zentrale in Frankfurt am Main
Die Lurgi-Zentrale in Frankfurt am Main
( Bild: Lurgi )

Danzig/Polen –Der Anlagenbauer Lurgi hat für das polnische Mineralölunternehmen Grupa Lotos eine Wasserstoffanlage in Danzig fertiggestellt. Die im Rahmen eines EPC-Auftrags (Engineering, Beschaffung, Montage) ausgelegte Anlage wurde Ende September hochgefahren und wird eine Kapazitätserweiterung von sieben Tonnen Wasserstoff pro Stunde bringen. Damit soll der am Standort gestiegene Waserstoffbedarf seit Inbetriebnahme einer Hydrodesulfurierungsanlage gedeckt werden. Diese war Teil eines Raffinerieerweiterungsprojekts von Grupa Lotos.

Die neue Wasserstoffanlage ist für den Betrieb mit LPG, leichtem Naphtha und Erdgas bzw. einem Gemisch dieser Rohstoffe ausgelegt. Das Herstellungsverfahren basiert auf einer katalytischen Dampfreformierung der Kohlenwasserstoffe im Dampfreformer bei 850 °C und der Abtrennung des Wasserstoffs aus dem mittels PSA (Pressure Swing Absorption) erzeugten Synthesegas.

“Mit Lurgi haben wir einen Partner gefunden, der unser Projekt trotz des engen Zeitrahmens erfolgreich und mit hoher Qualität umgesetzt hat“, äußert sich Zbigniew Paszkowicz, Direktor des Raffinerieerweiterungsprojekts von Grupa Lotos. Lurgi konnte die Anlage innerhalb von weniger als 29 Monaten liefern.

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