Qualitätsmanagement ISO-9001-Revision wird aktualisierte Qualitätsmanagementsysteme erfordern

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Über 50 000 Unternehmen wenden in Deutschland zurzeit die alte ISO-9001-Version zum Qualitätsmanagement an. Die nächste finale Version 9001:2015 soll Ende 2015 veröffentlicht werden und erhebliche Erweiterungen mit sich bringen – darauf wies Dr. Heinrich Huber, Geschätsführer von Ipro Consulting, in einem Fachvortrag auf der Control-Messe Stuttgart hin.

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„Die Suite soll nicht nur eine Zertifizierung nach ISO 9001 ermöglichen, zukünftig dann nach 9001:2015, sondern eine ständige Effizienzsteigerung im Unternehmen, durch einfache Nutzung und sinnvolle Apps erreichen“, so Dr. Heinrich Huberm Geschäftsführer des Karlsruher Softwarehauses Ipro Consulting.
„Die Suite soll nicht nur eine Zertifizierung nach ISO 9001 ermöglichen, zukünftig dann nach 9001:2015, sondern eine ständige Effizienzsteigerung im Unternehmen, durch einfache Nutzung und sinnvolle Apps erreichen“, so Dr. Heinrich Huberm Geschäftsführer des Karlsruher Softwarehauses Ipro Consulting.
(Bild: Ipro Consulting)

Stuttgart – Huber erläuterte im Detail die fünf Felder, auf denen sich die gravierendsten Änderungen der Norm abspielen. Neben dem prozessorientierten Ansatz wird es sich um die Unterstützung des Risikomanagements im Unternehmen, das Dokumentenmanagementsystem (DMS), das Management des Verbesserungs-und Maßnahmenmanagements sowie die effiziente Unterstützung des Auditmanagements handeln.

Der Fachmann für Qualitätsmanagement sieht hier enormen Handlungsbedarf für viele Unternehmen, die bisher noch mit konventioneller Bürosoftware oder gar Papier und Stift ihr Qualitätsmanagement zu bewältigen versuchten, oder Systeme einsetzen, welche die kommenden Anforderungen nicht mehr erfüllen können. Er wies darauf hin, dass die Ipro Consulting schon vor einigen Jahren die erste Version der Intrexx-Qualitätsmanagement-Suite bereitgestellt und seitdem ständig weiterentwickelt habe.

Das jetzt verfügbare Ipro-Ergänzungsmodul „Zentrales Maßnahmenmanagement“ und das im Sommer erscheinende Risikomanagement sollen ebenso wie die grafische Sprache BPMN 2.0 (Business Process Model and Notation) die Intrexx-QM-Suite an die aktuell steigenden Anforderungen anpassen. Dokumenten- und Auditmanagement sind bereits seit Jahren integriert.

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