IR-Thermometer IR-Thermometer zur „schärferen“ Fehlersuche

Redakteur: Gabriele Ilg

Fluke stellt mit dem visuellen IR-Thermometer VT04 das neueste Gerät zur Fehlersuche mit integrierter Digitalkamera und einblendbarer Wärmekarte vor, das die Lücke zwischen herkömmlichen IR-Thermometern und Wärmebildkameras schließen soll.

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IR-Thermometer VT04
IR-Thermometer VT04
(Bild: Fluke)

Das VT04 baut auf dem VT02 auf, verfügt jedoch zusätzlich über Pyro Blend Plus (mit einer viermal schärferen Auflösung) und automatische Alarmfunktionen. Das Gerät eignet sich zur Fehlersuche vor Ort für elektrische und industrielle Instandhaltung, HLK-Technik und Kfz-Anwendungen. Es arbeitet vollautomatisch mit integrierter Intelligenz, damit Probleme sofort und ohne Anwendertraining erkannt werden können.

Das neue VT04 enthält erweiterte Alarmfunktionen zur Fehlersuche bei hartnäckigen, periodisch auftretenden Problemen. Dazu gehören Alarme bei hohen und niedrigen Temperaturen (werden auf dem Bildschirm angezeigt, wenn die vom Benutzer festgelegte Temperatur über- oder unterschritten wird), eine Funktion zur zeitverzögerten Aufnahme, die so eingestellt werden kann, dass Bilder in Intervallen von 30 Sekunden bis einer Stunde aufgenommen werden sowie ein Auto-Monitor-Alarm, der die Bildaufnahme automatisch startet sobald ein Temperaturalarm ausgelöst wurde (ermöglicht die automatische Aufnahme von Bildern mit der universellen Stativbefestigung – sogar wenn das Gerät unbeaufsichtigt arbeitet).

Die Bilder werden als reine Infrarotbilder, reine Digitalbilder oder in verschiedenen Überblendmodi (25, 50 oder 75 %) dargestellt und gespeichert. Heiße und kalte Stellen werden mit Markierungen hervorgehoben und die höchsten und niedrigsten Temperaturen auf dem Bildschirm dargestellt. Im Zentralpunkt wird ein Temperaturmesswert angezeigt.

Da die Bilder auf der enthaltenen Micro-SD-Speicherkarte aufgezeichnet werden, müssen die Ergebnisse aus einzelnen oder mehrfachen Messungen nicht mehr von Hand notiert werden. Das visuelle IR-Thermometer verfügt zudem über einen wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akku.

Die mit ihm aufgenommenen Bilder können in die integrierte Analyse- und Dokumentationssoftware Smart View importiert werden. Auf diese Weise lassen sich professionelle Berichte erstellen, in denen die ermittelten Probleme und durchgeführten Reparaturen für Management und Kunden aufgezeichnet werden.

SPS IPC Drives: Halle 7A, Stand 640

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