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Katalyseforschung Internationale Auszeichnung für Katalyseforschung

| Redakteur: Gabriele Ilg

Prof. Frank Glorius vom Organisch-Chemischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erhält den internationalen Omcos-Award für seine Forschungsergebnisse im Bereich Organometallchemie. Verliehen wurde der mit 5000 US-Dollar dotierte Preis in Shanghai von der Internationalen Union für reine und angewandte Chemie (IUPAC).

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Prof. Dr. Frank Glorius (Bild: Uni Münster)
Prof. Dr. Frank Glorius (Bild: Uni Münster)

Münster, Shanghai/VR China – Die IUPAC vergibt den internationalen Preis alle zwei Jahre auf dem Omcos-Symposium (IUPAC international Symposium on Organometallic Chemistry Directed Towards Organic Synthesis), das regelmäßig mehr als 1000 Chemiker aus Hochschulen und Industrie zusammenbringt. Dieses Jahr konnte Prof. Frank Glorius von der Universität Münster den Preis entgegennehmen.

Die Arbeitsgruppe des Chemikers beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Katalysemethoden. Ziel ist es, wertvolle Produkte ressourcenschonend und effizient auf neuen Synthesewegen herzustellen, beispielsweise für die pharmazeutische Industrie und die Pflanzenschutzindustrie. Katalyse ermöglicht dabei die Aktivierung und Nutzung von reaktionsträgen Molekülen, die ansonsten in chemischen Reaktionen kaum verwertbar sind. Insbesondere setzen Chemiker dieses Verfahren zur Aktivierung von Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindungen ein. Diese Organometallverbindungen zeichnen sich durch Bindungen zwischen Kohlenstoff und Metallen aus. Sie sind zum Beispiel für die Katalyseforschung und die Synthesechemie von zentraler Bedeutung.

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