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Siemens auf der Hanover Messe Integration als Hebel für Produktivität

| Redakteur: Gerd Kielburger

Wie verbindet man Heute und in Zukunft in der Industrie Produktivität mit Effizienz? Unter diesem Leitthema präsentiert sich der Automatisierungsgigant Siemens mit einem Feuerwerk an Produktneuheiten und -verbesserungen auf der diesjährigen Hannover Messe. PROCESS hat sich auf der Vorpressekonferenz des Automatisierungskonzerns umgehört und stellt zahlreiche Neuheiten für Anwender in der Prozessindustrie vor.

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Eckhard Eberle, CEO der Business Unit Industrial Automation Systems: "Da die Komplexität der Produkte und Anlagen unserer Kunden kontinuierlich zunimmt, ist und bleibt die Software-basierte Unterstützung der Engineering-Prozesse der wichtigste Produktivitätshebel".
(Siemens)

Wenn Siemens zur Vorpressekonferenz der Hannover Messe ruft, dann stellt die Fülle der gezeigten Produktneuheiten auch Fachjournalisten immer wieder vor eine Herausforderung, die für die Zielgruppen relevanten Neuheiten zu selektieren. Warum? Immer vernetzter spielen Geräte und Produkte, Tools und Services in einer Gesamtbetrachtung die Vorteile für Anwender aus. So steht der diesjährige Hannover Messe-Auftritt von Siemens auch ganz im Zeichen der wachsenden Integration aller Technologien in der Industrie.

Das Unternehmen verfügt nach eigenen Aussagen über ein komplett integriertes Portfolio aus Hardware, Software und Services sowie über umfassende Branchenexpertise. "Diese Basis verhilft Industrieunternehmen zu höchster Produktivität und Effizienz“, bringt Dirk Hoke, CEO der Siemens-Division Customer Services, in seiner Eröffnungsansprache die Sichtweise des großen deutschen Automatisierungskonzerns auf den Punkt. Natürlich verbindet man damit auch bei Siemens die Mittel- bis Langzeitperspektiven des Industrie 4.0-Gedankens, unter dem das diesjährige Leitmotiv der Hannover Messe steht. Nur: Siemens stellt diesen 4.0-Aspekt (noch) nicht in den Vordergrund seiner Hannover-Messe-Präsentationen, sondern richtet den Blick deutlich stärker auf die zunehmende Bedeutung der umfassenden Integration aller Technologien - und das über nahezu alle Branchen und über unterschiedlich entwickelte Märkte hinweg.

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Das betrifft alle Planungs-, Engineering- und Produktionsprozesse, die mechanischen und elektrischen Systeme sowie die informationstechnischen Komponenten, wie Eckhard Eberle, CEO der Business Unit Industry Automation Systems in seinem Statement erklärt. Seiner Einschätzung nach wird die IT-Durchdringung in der Industrie weiter wachsen. Da die Komplexität der Produkte und Anlagen kontinuierlich zunimmt, ist und bleibt für Eberle die Software-basierte Unterstützung der Engineeering-Prozesse der wichtigste Produktivitätshebel. Ziel einer Integration sei es daher, die Wertschöpfung über die gesamte Prozesskette zu optimieren.

Mit dem integrierten Produkt- und Produktionslebenszyklus-Gedanken soll das digitale Unternehmen von Management bis zur Produktionsebene zur Realität werden. Als Erfolgsrezept dafür steht für die Siemensianer die Version 12 des Engineering Frameworks TIA Portal (TIA steht dabei für Totally Integrated Automation) als moderne Engineering Plattform, mit der Automatisierungsprozesse der gesamten Wertschöpfungskette integriert werden können.

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