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Infraserv Knapsack eröffnet neue Pumpen- und Maschinenwerkstatt

| Redakteur: Tobias Hüser

Die neuen Räumlichkeiten konnten Kunden und Mitarbeiter jüngst im Rahmen einer Eröffnungsfeier besichtigen.
Die neuen Räumlichkeiten konnten Kunden und Mitarbeiter jüngst im Rahmen einer Eröffnungsfeier besichtigen. (Bild: Infraserv Knapsack)

Infraserv Knapsack hat eine neue Pumpen- und Maschinenwerkstatt im Chemiepark Knapsack eingeweiht. Die neue Werkstatt orientiert sich in ihrem Aufbau an modernen Fertigungsstraßen. Defekte Pumpen sollen innerhalb von vier Tagen wieder einsatzbereit sein und so die Anlagenverfügbarkeit weiter erhöhen.

Hürth – Pumpen und Aggregate spielen für die Verfügbarkeit von Anlagen eine entscheidende Rolle. Reparaturen dieser Geräte sind jedoch häufig mit Ausfallzeiten von vier bis sechs Wochen verbunden. Infraserv Knapsack, Dienstleister für die Planung, den Bau und Betrieb von Anlagen und Standorten, repariert in ihrer neuen Pumpen- und Maschinenwerkstatt im Chemiepark Knapsack viele der gängigen Chemienormpumpen in wenigen Tagen. Die neuen Räumlichkeiten konnten Kunden und Mitarbeiter jüngst im Rahmen einer Eröffnungsfeier besichtigen. „Mit dem umfassenden Neu- und Umbau unserer Pumpen- und Maschinenwerkstatt setzen wir ein weiteres Zeichen für die positive Entwicklung am Standort Knapsack“, sagte Clemens Mittelviefhaus, Geschäftsleiter von Infraserv Knapsack.

Event-Tipp der Redaktion Das 15. Pumpen-Forum findet auch 2017 wieder im Rahmen der Förderprozessforen statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Eventseite. Unsere Bildergalerie zur letztjährigen Veranstaltung zeigt die Referenten des 14. Pumpen-Forums mit ihren Themenschwerpunkten.

Die neue Werkstatt orientiert sich in ihrem Aufbau an modernen Fertigungsstraßen: In einem so genannten „Schwarzbereich“ werden die Pumpen und Aggregate angeliefert, zerlegt und gereinigt. Vor der Reparatur erstellen die Fachspezialisten vor Ort außerdem einen detaillierten und bebilderten Schadensbericht samt Kostenschätzung. Nach der Reparatur wird die Pumpe in einem „Weißbereich“ wieder zusammengebaut und an einem eigenen herstellerunabhängigen Pumpenprüfstand geprüft. Das neue Reparaturkonzept reduziert Transportwege und sorgt für effizientere Arbeitsabläufe. „Unser Ziel war es, die technischen und organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen, um die Anlagenverfügbarkeit unserer Kunden weiter zu steigern und in Zukunft verstärkt Smart Maintenance umzusetzen“, erläutert Thomas Happich, Leiter Anlagenservice und -technik. „Wir haben beispielsweise bereits damit begonnen, Pumpen mit speziellen Labeln auszurüsten, mit denen unsere Kunden jeden Schritt von der Annahme bis zur Auslieferung der reparierten Pumpe jederzeit nachvollziehen können.“

Rund 800 Pumpenreparaturen führen die Experten von Infraserv Knapsack jährlich durch. Hinzu kommen Inspektions- und Wartungsarbeiten in den Anlagen vor Ort. Um Reparaturzyklen von drei bis vier Tagen für gängige Chemienormpumpen zu gewährleisten, hält Infraserv Knapsack ein eigenes, modernes Ersatzteillager mit rund 10.000 verschiedenen Teilen und einem Warenwert von etwa fünf Millionen Euro vor. Insgesamt verwaltet das Unternehmen über 5.800 Pumpen und mehr als 8.100 Motoren, Trafos und Umrichter für die Partner im Chemiepark Knapsack. Die Services sind allerdings nicht nur hier ein Erfolg, sondern auch außerhalb – rund 30 % des entsprechenden Umsatzes generiert der Dienstleister mittlerweile über Kunden aus der Region. Seit Anfang 2016 betreibt das Unternehmen beispielsweise auch eine Instandsetzungswerkstatt für Pumpen, Rührwerke und anderes „Rotating Equipment“ in Duisburg.

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