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Anlagenbau/Instandhaltung Ineffiziente Instandhaltung kostet Milliarden

| Redakteur: Dominik Stephan

Milliardenbeträge verschwendet: Der Anlagenstör- oder Ausfall sorgt jedes Jahr für erhebliche finanzielle Risiken. Einer Studie zufolge geben deutsche Unternehmen pro Jahr unnötige Milliardenbeträge für Instandhaltungsdienstleistungen aus - Beträge, die sich mit einem strategischen Vorgehen minimieren ließen...

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Die Schwingungsmessung ist die zuverlässigste Methode, wenn es um die frühzeitige Erkennung beginnender Maschinen- und Motorenschäden geht.
Die Schwingungsmessung ist die zuverlässigste Methode, wenn es um die frühzeitige Erkennung beginnender Maschinen- und Motorenschäden geht.
(Bild: Wisag)

“Vor allem bei Großunternehmen kann der Ausfall von zum Beispiel Versorgungsanlagen immense wirtschaftliche Schäden anrichten. Viele Kunden legen verstärkt Wert auf Flexibilität und situatives Handeln. Die vorbeugende Instandhaltung statt einer kostenintensiven Reparatur steht im Vordergrund“, erklärt Uwe Koch, Geschäftsführer der Wisag Gebäude- und Industrieservice. Koch spricht aus Erfahrung: Der Industriedienstleister Wisag führt bundesweit wichtige Instandhaltungsarbeiten durch.

Moderne Methoden wie Schwingungsmessungen, Thermografie oder Schmierstoffanalysen können frühzeitig auf einen Verbrauch des Abnutzungsvorrats hindeuten. Auf dieser Basis können Instandhaltungsmaßnahmen eingeleitet werden, die langen Stillstandszeiten von Maschinen und Anlagen und damit betriebswirtschaftlichen Einschnitten vorbeugen. So ist beispielsweise ein regelmäßiger Ölwechsel an großen Kältemaschinen Voraussetzung für die reibungslose Funktionalität der Anlagen. Doch oft wird dies nach starren Zeit- oder Betriebsintervallen geplant – statt den idealen Zeitpunkt anhand der Ölqualität zu bestimmen.

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Optimierte Wartungsprozesse reduzieren Instandhaltungskosten

Denn erst wenn spezifische Grenzwerte überschritten werden, ist ein Ölwechsel notwendig. Dabei können Spezialisten im Rahmen von Inspektions- oder Wartungstätigkeiten Ölanalysen durchführen, anhand derer optimale Wechselzeitpunkt ermittelt werden kann.

Auch zukünftig wird die Instandhaltung durch komplexere technische Anlagen, steigende Ersatzvielfalt und Kostendruck in der Produktion zunehmend an Bedeutung gewinnen, ist sich Koch sicher. „Die Instandhaltung muss als Teil der Wertschöpfungskette eines jeden Unternehmens akzeptiert werden. Eine intelligente Instandhaltungsstrategie trägt nicht nur zum wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch zur Wettbewerbsfähigkeit bei“, kommentiert er.

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