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Rückläufiger Stickstoffdüngerabsatz Industrieverband gegen weitere Verschärfung der Düngeverordnung

| Redakteur: Alexander Stark

Nach den sinkenden Absätzen beim Stickstoffdünger im vergangenen Jahr meldet der Industrieverband Agrar e.V. für die ersten beiden Monate 2019 bereits einen Einbruch um 20 %. Ursache ist laut Hauptgeschäftsführer Dr. Dietrich Pradt die Verschärfung der Düngeverordnung.

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Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), Dr. Dietrich Pradt
Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), Dr. Dietrich Pradt
(Bild: Industrieverband Agrar)

Frankfurt am Main – Zu den aktuellen Diskussionen über die weitere Verschärfung der Düngeverordnung (DüV) aufgrund der Vorgaben der EU-Kommission erklärte der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e.V. (IVA), Dr. Dietrich Pradt in einem Pressestatement, dass die Maßnahmen der neuen Düngeverordnung bereits greifen würden. Diesen zeigten die rückläufigen Absätze im letzten Jahr und in den Monaten bis einschließlich Februar. Die Landwirte würden Mineraldünger deutlich restriktiver einsetzen als in der Vergangenheit. Deshalb ist der Industrieverband der Auffassung, dass eine weitere Verschärfung der rechtlichen Vorgaben, bevor die Wirkung überprüft wurde, weder sinnvoll noch notwendig sei.

Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) vertritt die Interessen der agrochemischen Industrie in Deutschland. Zu den Geschäftsfeldern der 56 Mitgliedsunternehmen gehören Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Biostimulantien und Schädlingsbekämpfung. D

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