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25 Millionen Euro Zuschuss Industriekonsortium erhält Fördermittel für Weiterentwicklung von PEF

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Mit 25 Millionen Euro fördert das „European Joint Undertaking on Bio-Based Industries (BBI)“ das aus elf Industrieunternehmen bestehende Konsortium „Peference“. Die Förderung soll eine effektive Wertschöpfungskette von bio-basierten Rohstoffen bis zu Chemikalien und Materialien auf Basis von Polyethylenfuranoat (PEF) entstehen lassen. Darin integriert ist der beabsichtigte Bau einer biobasierten 50.000 t Furandicarbonsäure-Referenzanlage, dem wichtigsten chemischen Baustein für die Herstellung von PEF.

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Im Vergleich zu PET-Flaschen weisen PEF-Flaschen eine höhere mechanische Festigkeit auf.
Im Vergleich zu PET-Flaschen weisen PEF-Flaschen eine höhere mechanische Festigkeit auf.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Frankfurt – Nach Einschätzung des BBI werden die auf erneuerbaren Rohstoffen basierenden Produkte aus PEF erheblich dazu beitragen, Verpackungsmaterialien aus fossilen Ressourcen zu ersetzen und Treibhausgasemissionen zu senken. PEF ist ein Polyester zur Herstellung von Flaschen, Folien und Produkten aus Polyurethanen.

PEF-Flaschen können wiederverwendet und erneut als Rohstoff für Flaschen, Verpackungen und Textilien verwendet werden. Im Vergleich zum konventionellen Polyethylenterephthalat (PET) soll PEF bessere Gas-Barriereeigenschaften bieten und somit die Entwicklung neuartiger Verpackungen ermöglichen. Zudem weist PEF eine höhere mechanische Festigkeit auf, so dass dünnere Verpackungen mit entsprechend geringerem Ressourceneinsatz hergestellt werden können. Es eignet sich zur Herstellung von Flaschen für kohlensäurehaltige und nicht-kohlensäurehaltige Getränke, Folienbeutel sowie Körperpflege- und Reinigungsmittel.

Die Koordination des Projekts hat Synvina, ein Joint Venture von BASF und Avantium, übernommen. Weitere acht Industrieunternehmen sind an dem Peference-Konsortiums beteiligt:

  • Tereos Participations (Frankreich);
  • Alpla Werke Alwin Lehner (Österreich), OMV Machinery (Italien) und Croda Nederland (Niederlande);
  • Nestec (Schweiz) und Lego System As (Dänemark);
  • Nova-Institut für politische und ökologische Innovation (Deutschland) und Spinverse Innovation Management (Finnland).

„Wir teilen das gemeinsame Ziel, PEF kommerziell verfügbar zu machen, dem Markt die überlegenen Produkteigenschaften zur Verfügung zu stellen und damit eine nachhaltige und bio-basierte Kunststoff-Wertschöpfungskette zu etablieren“, sagt Patrick Schiffers, CEO von Synvina. Das „European Joint Undertaking on Bio-based Industries (BBI)“ ist eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der Europäischen Union und dem „Bio-based Industries Consortium“ mit dem Ziel, Investitionen in die Entwicklung eines nachhaltigen biobasierten Industriesektors in Europa zu erhöhen.

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