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Hannover Messe Industriedienstleister auf Wachstumskurs: Bilfinger erklärt Strategie in Hannover

| Redakteur: Dominik Stephan

Vom Bauriesen zum Industriepartner: Spätestens mit der Übernahme der niederländischen Tebodin im Frühjahr 2012 verfügt Bilfinger über ein ganzheitliches Engineeringportfolio. Nach Europa nimmt das Unternehmen nun Märkte in Übersee und Asien ins Visier, erklärte Vorstandmitglied Thomas Töpfer auf der Hannover Messe…

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"Von der Planung über Errichtung und Instandhaltung bis zu Optimierung und Erweiterung“ - Thomas Töpfer, Vorstandsmitglied von Bilfinger, umreißt das Portfolio des Unternehmens.
"Von der Planung über Errichtung und Instandhaltung bis zu Optimierung und Erweiterung“ - Thomas Töpfer, Vorstandsmitglied von Bilfinger, umreißt das Portfolio des Unternehmens.
(Bild: PROCESS)

„Schlüssel unseres Erfolgs ist das umfassende Spektrum unserer technischen Lösungen für den gesamten Lebenszyklus der Industrieanlagen“, erklärte Thomas Töpfer, Mitglied des Vorstands der Bilfinger SE für das Segment Industrial auf der diesjährigen Hannover Messe. Dabei möchte sich Bilfinger in jedem Bereich des Anlagenbaus, „von der Planung über Errichtung und Instandhaltung bis zu Optimierung und Erweiterung“ als kompetenter Partner präsentieren – auch wenn es noch regionale oder inhaltliche weiße Flecken gibt.

Ein kleiner Paukenschlag erfolgte bereits im Frühjahr 2012, als Bilfinger den Niederländischen Ingenieurdienstleister Tebodin für 145 Millionen Euro übernahm. Mit einem Schlag konnte das Unternehmen so neue Industriepartner, insbesondere im Öl- und Gasbereich, aber auch neue Märkte erschließen. Eine Strategie, die Töpfer für beispielhaft hält: „Unser Wachstum kommt aus organischer Weiterentwicklung und aus Akquisitionen“.

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Umstrukturierung trägt neuer Ausrichtung Rechnung

Mit dem Ausbau des Engineeringportfolios konnte sich Bilfinger als kompetenter Partner eigentlich aller Prozesssparten positionieren. Mit Erfolg: Seit 2002 konnte Segment Industrial seine jährliche Leistung mehr als vervierfachen – auf jetzt € 3,7 Milliarden (etwa 40% der Unternehmensgesamtleistung von € 8,6 Milliarden).

Um der neuen Rolle Rechnung zu tragen, strukturiert der Konzern zum Jahreswechsel 2013 seine Industrie-Sparte um: Künftig sollen die zwei Teilkonzerne Bilfinger Industrial Services mit Sitz in München und Bilfinger Industrial Technologies mit Sitz in Frankfurt für Technologiekompetenz und Engineeringdiensteistungen stehen. Aus Eins mach zwei.

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