Industriearmaturen Industriearmaturenhersteller: nach Abkühlung positive Impulse für 2012

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Die deutschen Hersteller von Industriearmaturen erzielten 2011 ein nominales Umsatzplus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die dynamische Entwicklung des ersten Halbjahres (+12 Prozent) habe sich damit nicht fortgesetzt, wie der VDMA vermeldet. Grund ist die Abkühlung der Weltwirtschaft. Für 2012 erwartet der Fachverband Armaturen jedoch wieder eine Belebung der Auslandsgeschäfte.

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Industriearmaturen: Export in wichtigste Absatzländer in Mio. Euro; Gesamtexport: 2728 Mio. Euro (+7,7%) (Bild: VDMA, Statistisches Bundesamt)
Industriearmaturen: Export in wichtigste Absatzländer in Mio. Euro; Gesamtexport: 2728 Mio. Euro (+7,7%) (Bild: VDMA, Statistisches Bundesamt)

Frankfurt am Main – Insgesamt konnten die Industriearmaturenhersteller 2011 ein Auftragsplus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau verbuchen. In Summe entwickelte sich 2011 der Umsatz im Inland auf ähnlichem Niveau wie im Ausland. Im Inland stieg er um nominal sieben Prozent, der Auslandsumsatz lag um sechs Prozent höher als im Vorjahr.

In den einzelnen, vom VDMA statistisch erfassten, Produktgruppen entwickelten sich die Umsätze positiv, allerdings auf unterschiedlichem Niveau. Bei den Absperrarmaturen stiegen diese um zwei Prozent, die Hersteller von Regelarmaturen verzeichneten ein Plus von sieben Prozent und die Sicherheits- und Überwachungsarmaturen 2011 ein Umsatzwachstum von 13 Prozent.

Im Zeitraum Januar bis November 2011 erzielten die deutschen Industriearmaturenhersteller ein Exportvolumen von 2,7 Mrd. Euro (+7,7 Prozent). China, USA und Russland behaupteten ihre Position als „Top drei Absatzmärkte“ für Industriearmaturen aus Deutschland. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit USA (+ 25 Prozent auf 216 Mio. Euro), Schweiz (+ 17 Prozent auf 115 Mio. Euro) und China (+16 Prozent auf 361 Mio. Euro). Die chinesische Chemieindustrie erlebte ein fulminantes Jahr 2011. Die Investitionen stiegen zum Teil zweistellig. In den USA konnte der deutsche Maschinen- und Anlagenbau von den Investitionen in neue Produktionskapazitäten und der Konjunkturaufhellung profitieren. Die Industriearmaturenexporte nach Russland blieben 2011 auf Vorjahresniveau. Der Nachholbedarf scheint gedeckt.

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