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Industrie 4.0

Industrie 4.0 – Wer gewinnt und wer verliert?

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Alle Mitarbeiter mitnehmen

Da noch nicht jeder der BASF-Mitarbeiter die Bedeutung von Industrie 4.0 verinnerlicht hat, startet der Konzern in diesem Jahr eine entsprechende Weiterbildung, um jeden mitzunehmen. Früh und in der Breite wolle man anfangen, die Mitarbeiter mitzunehmen, betont Liebelt.

Vor allem gilt es bei solchen Schulungen darum, Befürchtungen abzubauen. Denn die Szenarien von autonomen Fabriken und sich selbst steuernden Werkstücken schüren in vielen Menschen Ängste vor Arbeitslosigkeit, die zumindest nach Ansicht des BASF-Experten vorläufig noch unbegründet sind. In den nächsten fünf bis zehn Jahren werde es in der Chemie keine menschenleeren Fabriken geben, versichert er.

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Was muss der Mitarbeiter künftig können?

Doch auch in den Chefetagen herrscht Unsicherheit, kaum einer weiß, welche Fähigkeiten künftig gebraucht werden und in welche Richtung sie ihre Mitarbeiter überhaupt schulen sollen. Laut VDMA ist man sich zumindest darüber einig, dass repetitive und körperlich belastende Arbeiten zu Gunsten kreativer Wissensarbeitsplätze abnehmen werden.

Schon jetzt zeichnet sich auch in der Prozessindustrie ein Trend zu intelligenten Assistenzsysteme ab, die den Anlagenfahrer in komplizierten Situationen unterstützen und Entscheidungsalternativen anbieten.

Aber wo die Reise wirklich hingeht, wird sich wohl erst in einigen Jahren abzeichnen.

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