VDMA: Wasser- und Abwassertechnik

Individuelle Wassertechnik-Konzepte stärken die Nachfrage

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Wichtige Abnehmerbranchen

Entsprechend einer aktuellen Umfrage des VDMA-Fachverbands Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate im September 2012 verteilten sich die Aufträge für die Hersteller und Lieferanten von Komponenten und Systemen zur Wasseraufbereitungs-, Abwasser- und Schlammbehandlung seit 1. Januar 2012 auf die folgenden fünf wichtigsten Abnehmerbranchen:

Chemische, petrochemische und pharmazeutische Industrie mit 18 Prozent, öffentliche und private Ver- und Entsorger mit 14 Prozent, Nahrungs- und Genussmittel- einschließlich Getränkeindustrie mit 13 Prozent, Metallbe- und verarbeitende Industrie mit elf Prozent sowie Bau- und Baustoffindustrie mit neun Prozent.

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Ressourcenschonung und Energieeffizienz

In der Industrie verstärkt sich der Trend in Richtung ganzheitlicher Systembetrachtung mit Kreislaufführung der Prozesswässer und Rückgewinnung der Behandlungschemikalien.

So können z.B. durch Kombinationen von anaeroben Verfahrensstufen mit Membranbioreaktoren höchst effektiv organische Frachten aus Industrieabwässern reduziert und energiereiches Biogas gewonnen werden. Auch die Rückgewinnung werthaltiger Metalle aus Industrieabwässern mit Elektrolyse- oder Verdampferstufen wird zukünftig an Bedeutung gewinnen. Fragestellungen in Richtung Water-Footprint und CO2-Footprint der Anlagen, über den gesamten Lebenszyklus, werden zu wichtigen Argumenten bei der Auftragsvergabe, berichtet Hans Birle, Referent der VDMA-Fachabteilung Wasser- und Abwassertechnik.

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