Wasser- und Abwasser-Geschichten (Bildergalerie)

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Das elektrische Schwein (Prozess Spezial Wasser/Abwasser-Ausgabe 01/2018)Mit der auf Kläranlagen eingesetzten klassischen, maschinellen Entwässerung (Klärschlammpresse) lässt Bild: Stadtverwaltung Grünstadt
Das elektrische Schwein (Prozess Spezial Wasser/Abwasser-Ausgabe 01/2018)
Mit der auf Kläranlagen eingesetzten klassischen, maschinellen Entwässerung (Klärschlammpresse) lässt sich ein Gehalt an Trockensubstanz im Klärschlamm bis 25 % erreichen. Der Entsorgungs- und Servicebetrieb Grünstadt AöR verbessert das Ergebnis in einer solarunterstützten Trockenhalle: Durch die Massenreduzierung bei der Trocknung von 25 auf 70 % werden die Transport- und Entsorgungskosten erheblich verringert, denn verdunstetes Wasser muss nicht entsorgt werden.
Der Klärschlamm wird von der Presse in die 84 x 12 m große Trocknungshalle gebracht. Dort wird er für eine effektive Trocknung durch ein „elektrisches Schwein“ in festgelegten Zeitintervallen bearbeitet. Das Schwein arbeitet vollautomatisch, indem es den Schlamm wendet, mischt und somit auch durchlüftet. Das Trocknen erfolgt mit Unterstützung der Sonnenstrahlen, welche die Schlammoberfläche erwärmen: Über die Stahlkonstruktion der Halle ist lediglich eine PE-Luftpolsterfolie gespannt, die Sonne kann nahezu ungehindert die Halle aufheizen. Die Aufenthaltszeit des Schlammes liegt je nach Witterung und gewünschtem Trocknungsgrad bei 4 bis 8 Wochen.
Fazit: eine saugute Lösung!
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Das elektrische Schwein (Prozess Spezial Wasser/Abwasser-Ausgabe 01/2018)Mit der auf Kläranlagen eingesetzten klassischen, maschinellen Entwässerung (Klärschlammpresse) lässt