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SPS-Hackathon

In 48 Stunden Lösungen für die Automation finden

| Redakteur: Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Zum zweiten Mal findet auf der SPS ein Hackathon statt. Dort treffen Start-ups mit frischen Ideen auf große Unternehmen der Automation, um in 48 Stunden Lösungen zu entwickeln.

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Letztes Jahr gewann das Start-up Othermo mit einer intelligenten Lösung für Heizzentralen.
Letztes Jahr gewann das Start-up Othermo mit einer intelligenten Lösung für Heizzentralen.
(Bild: Integr8)

Um agil reagieren zu können, suchen Unternehmen der Automation immer wieder neue und unkonventionelle Ideen. Lösungen können auf dem Automation Hackathon auf der diesjährigen SPS gefunden werden, der zum zweiten Mal auf der SPS in Nürnberg stattfindet. Den Hackathon veranstaltet die Mesago Messe Frankfurt GmbH in Kooperation mit der Vogel Communications Group parallel zur Automatisierungsmesse.

In 48 Stunden Lösungen finden

Während des vergangenen Automation Hackathons hatten sieben Start-ups die Chance, in nur 48 Stunden neue Geschäftsmodelle für sieben Unternehmen der Automatisierungsbranche zu entwickeln. Unter anderem sollten Möglichkeiten gefunden werden, neue Geschäftsmodelle mit Hilfe von Technologien wie Cloud, Machine Learning, Big Data, Künstliche Intelligenz oder IoT zu schaffen.

Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, arbeiteten die Programmierer auf Hochtouren. Zu den Start-ups zählten Othermo, Moonvision, EKS Engel Customized Solutions, Endiio, Naise, Cofaso, Record Evolution. Unter den Unternehmen aus der Automatisierungsbranche waren Balluff, Bosch Rexroth, Phoenix Contact, Sick, Siemens, Turck und Wago vertreten.

Einen ausführlichen Rückblick gibt es hier:

Gewonnen hat das Start-up Othermo mit einer Lösung für Heizzentralen. Die Aufgabe von Wago war, mithilfe ihres Gateways und der Wago PFC 200, eine Heizzentrale zu optimieren und in einem informativen User Interface darzustellen. Da auf dem Hackathon keine echte Heizzentrale zur Verfügung stand, wurde sie mithilfe eines Digitalen Zwillings dargestellt. Die PFC 200 sammelt das Feedback des Digitalen Zwillings und steuert die virtuelle Anlage. Gleichzeitig gibt sie an den Anwender direktes Feedback in Form von Alexa, die über die Sprachausgabe über den Zustand der Anlage informiert und auf Eingaben des Anwenders reagiert. In einem übersichtlichen User Interface wurden zudem die gesammelten Daten dargestellt und in Echtzeit Probleme an der Anlage aufgezeigt. Als Preisgeld erhielt Othermo 8000 Euro.

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Portal unserer Schwestermarke elektrotechnik.

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