Suchen

Backward Integration Hyundai erweitert Petrochemie-Komplex in Südkorea

| Redakteur: Dominik Stephan

Die Chemiebranche des koreanischen Industrie-Multis Hyundai will ihren Petrochemie-Komplex mit einer Xylen-Fertigung rückwärts integrieren. Damit, so die Koreaner, könnte der Standort wichtige Vorprodukte selbst fertigen und so die Produktivität steigern.

Firmen zum Thema

(Bild: Gerd Altmann (CC0))

Seoul/Korea – Hyundai setzt für das Projekt auf Technologie und Prozessmodule von Honeywell UOP. Damit wollen die Koreaner eine Produktionsstrecke für Parxylene und andere Xylene in Daesan aufbauen. Auf diese Weise soll der Petrochemie-Komplex in die Lage versetzt werden, aus Rohstoffen wie Naphtha eine Vielzahl an Zwischenprodukte für die Kunstfaser- und Plastikproduktion selbst zu fertigen, anstelle sie zukaufen zu müssen.

Die modulare Bauweise der Honeywell-UOP-Technologie hat dabei den Vorteil, dass ganze Anlagenteile in Skidbauweise vorgefertigt zur Baustelle gebracht werden können, was Zeit und Kosten spart. Nach erfolgtem Ausbau sollen ab 2016 in Daesan pro Jahr bis eine Millionen Tonnen Xylen produziert werden. Honeywell UOP liefert dabei nicht nur die Technologie, sondern übernimmt auch das Engineering sowie die Ausbildung der Bedienermannschaften.

Mehr über den modularen Anlagenbau finden Sie hier:

(ID:43835877)