Hygienic Design Hygiene spielt auf der Brau Beviale die Hauptrolle

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Hygienic Design spielt bei der Getränkeherstellung eine entscheidende Rolle. Vom 8. bis 10. November kommt wieder das „Who is who“ der internationalen Getränkefachwelt zur Brau Beviale nach Nürnberg. Rund 1150 Aussteller von Rohstoffen, Technologie, Logistik und Marketing stellen den Besuchern ihre Neu- und Weiterentwicklungen vor.

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Messtechnik für die Getränkeherstellung ist ein Austellungsschwerpunkt auf der diesjährigen Brau.
Messtechnik für die Getränkeherstellung ist ein Austellungsschwerpunkt auf der diesjährigen Brau.
(Bild: NuernbergMesse/Frank Boxler)

Längst hat sich die Brau Beviale als die international wichtigste Investitionsgütermesse entlang der Prozesskette der Getränkeherstellung: Rohstoffe, Technologien, Logistik, Marketing etabliert. Viel Reklame hat die Messe eigentlich nicht mehr nötig, trotzdem verspricht Veranstaltungsleiterin Andrea Kalrait: „Wir starten dieses Jahr noch einmal richtig durch.“ Im Jahr 2017 gibt es nämlich erst einmal die traditionelle Pause, erst 2018 findet dann wieder eine Veranstaltung statt.

Vom 8. bis 10. November dreht sich in Nürnberg jedenfalls wieder alles um Produktion und Vermarktung von Bier und alkoholfreien Getränken. Ob Bier, Wein, Sekt, Spirituosen, alkoholfreie Getränke oder flüssige Molkereiprodukte – Hygienic Design spielt in der Produktionskette eine entscheidende Rolle und ist ein wichtiger Schwerpunkt der Messe.

Steril ist Pflicht

Viele Komponentenhersteller führen deshalb Hygienebaureihen für den Lebensmitteleinsatz, die auch für Sterilprozesse geeignet sind. Zwei Bereiche sind hier beispielhaft aufgeführt:

Der Pumpenspezialist KSB, beispielsweise zeigt in diesem Jahr die vier Lebensmittelbaureihen Vitachrom, Vitacast, Vitalobe und Vitaprime. Wichtigstes Merkmal ist die totraumfreie Bauweise. Dadurch sind die Pumpen gut zu reinigen und erfüllen die Anforderungen für keimfreie Prozesse.

Der Weihenstephaner Gärkeller beispielsweise nutzt Pumpen im sterilen Bereich des Brauprozesses.

Jumo bietet für die Brauereitechnik Mess- und Automatisierungstechnik zur Prozessüberwachung. Temperatur, Druck, aber auch pH-Wert oder Leitfähigkeit sind für den Brauprozess wichtige Größen. Der pH-Wert ist die meistverwendete Messgröße in der wässrigen Analytik, da die Produktqualität häufig von der Einhaltung eines engen pH-Bereiches abhängig. Jumo Tecline HY-Elektroden für die Redoxmessung sind für Lebensmittelanwendungen entwickelt und als kombinierte Einstabmessketten ausgeführt, die Glas- bzw. Metall- und Bezugselektrode in einem Schaft führen. Zu besichtigen ist beides auf der Brau.

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