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MBR-Technik Huber und Microdyn-Nadir präsentieren getauchtes MBR-Modul in XXL

Redakteur: M.A. Manja Wühr

Anlässlich der Ifat 2016 haben Huber und Microdyn-Nadir gemeinsam das größte getauchte MBR-Modul vorgestellt.

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Neustes Produkt der Zusammenarbeit von Huber und Microdyn-Nadir: das rotierende Membransystem VRM.
Neustes Produkt der Zusammenarbeit von Huber und Microdyn-Nadir: das rotierende Membransystem VRM.
(Bild: Huber)

München – Das VRM von Huber enthält die Laminattechnologie des Bio-Cel von Microdyn-Nadir. Das Membransystem wird rotierend betrieben. Die Membranmodule sind im belebten Schlamm getaucht und segmentweise um mittig montierte Spülluftlanzen angeordnet. Ein Filterantrieb dreht die trapezförmigen Membransegmente durch einen von Luft erzeugten Spülstrahl. Die aufsteigenden Luftblasen reinigen kontinuierlich den aufkonzentrierten Schlamm von der Membranoberfläche ab. Zuverlässig werden Deckschichten zwischen den Plattenzwischenräumen abgetragen und das bekannte Fouling erheblich reduziert – und das bei stark reduziertem Energieverbrauch.

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Für die Bestückung der trapezförmigen Segmente wird nun auf die Membranlaminattechnologie von Microdyn-Nadir gesetzt. „Wir kombinieren einfach unsere VRM-Technik mit der einzigartigen Laminattechnologie. So können wir die Packungsdichte deutlich erhöhen und dementsprechend mehr Membranfläche in einem Modul verbauen und außerdem erheblich Kosten und Energie sparen“, sagt Dr. Oliver Rong, Vorstand bei Huber.

Die Membranlaminattechnologie kombiniert die Vorteile der Hohlfaser- und der Flachmembran/Plattenkonstruktion. Anders als bei einer Flachmembran/Plattenkonstruktion ist das Bio-Cel-Membranlaminat rückspülbar wie ein Hohlfasermodul – allerdings ohne Probleme wie die bei Hohlfasermodulen auftretende Verzopfung. Darüber hinaus ist das Membranlaminat mechanisch reinigbar. Der mechanische Reinigungsprozess (MCP) minimiert den Chemikalienbedarf bzw. kann den Einsatz von Chemikalien hinfällig machen. Darüber hinaus verfügt das Bio-Cel-Membranlaminat über einen Selbstheilungsmechanismus. Dieser ermöglicht, selbst bei Beschädigung eine konstant hohe Ablaufqualität.

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