Katalysatorentwicklung Hte liefert Hochdurchsatz-Reaktoren für die Katalyseforschung nach China

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Hte hat drei Hochdurchsatz-Reaktorsystemen für die Katalysatorforschung an das Sinopec Research Institute of Petroleum Processing (Ripp) nach Peking ausgeliefert.

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Sinopec Ripp Forscher und Hte-Team während der Trainingsphase und Site Acceptance Test (SAT) bei Hte in Heidelberg.
Sinopec Ripp Forscher und Hte-Team während der Trainingsphase und Site Acceptance Test (SAT) bei Hte in Heidelberg.
(Bild: Hte)

Heidelberg – Der Geschäftsabschluss zwischen Sinopec Ripp und The High Throughput Experimentation Company (Hte) wurde im Frühjahr 2015 unterzeichnet. Dieser umfasst die Konstruktion, die Fertigung und die Auslieferung von drei Hochdurchsatz-Reaktorsystemen für die beschleunigte Forschung und Entwicklung von Katalysatoren und Technologien im Bereich Erdölraffination. Die Anlagen wurden 2016 erfolgreich an das Labor von Ripp in Peking geliefert und installiert.

Hte bekam laut eigenen Angaben vor anderen Mitbewerbern den Zuschlag, da in einer Hydrocracking-Vergleichsstudie beim Katalysatortest in parallelen Reaktorsystemen eine ausgezeichnete Datenqualität aufgezeigt werden konnte. Die Zusammenarbeit mit Hte begann bereits 2011, als Sinopec Ripp eine Hochdurchsatzanlage für die Erforschung und Entwicklung von Naphtha Reforming-Katalysatoren erwarb. Mit der Hochdurchsatzforschung will das Unternehmen zu einem weltweit anerkannten F&E-Zentrum in der Erdölraffination und in petrochemischen Integrationsfeldern aufsteigen.

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Der Vorteil der Hochdurchsatzforschung besteht darin, dass sich die benötigte Feed- und Katalysatormenge durch das Testen im kleinen Maßstab verringert, während die Qualität der Daten hervorragend bleibt und mit Pilotanlagendaten vergleichbar ist. Das besondere Merkmal der bereitgestellten Reaktorsysteme ist die Analytik, die eine präzise Quantifizierung von komplexen Feed- und Produktzusammensetzungen innerhalb kürzester Zeit erlaubt.

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