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Erster Spatenstich

Holsten-Brauerei zieht innerhalb Hamburgs um

| Redakteur: Tobias Hüser

Den ersten Spatenstich setzten Iain Gow, Vice President Western Europe der Carlsberg Group, Jens Quade, Bauleiter Ed. Züblin, Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz und Sebastian Holtz, CEO Carlsberg Deutschland (v.l.n.r.).
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Den ersten Spatenstich setzten Iain Gow, Vice President Western Europe der Carlsberg Group, Jens Quade, Bauleiter Ed. Züblin, Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz und Sebastian Holtz, CEO Carlsberg Deutschland (v.l.n.r.). (Bild: Carlsberg Deutschland)

Holsten und Astra gehören zu Hamburg wie der Hafen und der Michel. Jedoch ist der bisherige Standort der Holsten-Brauerei im zentralen Hamburg-Altona für eine industrielle Nutzung in der Größe nicht mehr zeitgemäß. Deshalb verlagert Carlsberg die Holsten-Brauerei nach Hamburg Hausbruch. Der erste Spatenstich ist bereit erfolgt. Ab Frühjahr 2019 werden auf dem rund 67.000 m2 großen Grundstück rund 1 Millionen Hektoliter Bier im Jahr produziert.

Hamburg – Bereits 2013 hat Carlsberg gemeinsam mit der Stadt Hamburg begonnen nach einem neuen, geeigneteren Brauereistandort zu suchen. Ein Brauereineubau ist flächentechnisch kein leichtes Unterfangen in einer Metropole wie Hamburg – insgesamt wurden mehr als 20 Flächen innerhalb der Stadtgrenzen geprüft. „Da Holsten bereits seit 1879 in Hamburg Bier braut, war es sowohl für uns als auch für die Stadt von großer Bedeutung, dass wir die Produktion und die damit verbundene Tradition hier fortführen. Im Heykenaukamp haben wir schließlich den idealen Standort für uns gefunden“, sagt Sebastian Holtz, CEO Carlsberg Deutschland.

Warum Holsten umzieht

Der Standort Altona ist für eine industrielle Nutzung in der Größe der Holsten-Brauerei aus verschiedenen Gründen nicht mehr zeitgemäß. Für den sinkenden Bierkonsum in Deutschland ist die Kapazität der Anlagen zu groß. Technisch gesehen ist vieles nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Beispielsweise wird in den alten Gebäuden auf mehreren Ebenen gearbeitet, die Wege sind sehr lang. Aufgrund von Restriktionen darf außerdem nachts nicht verladen werden. Dies sind keine optimalen Bedingungen für eine effiziente Produktion. Die Verlagerung der Produktion und Logistik nach Hamburg-Hausbruch bietet der Traditionsbrauerei viele Vorteile, hierzu gehören insbesondere die Möglichkeit der freien, modernen Planung und baulichen Umsetzung der Neuverteilung von Produktion, Lagerung und Logistik auf dem Gelände. Dies verkürzt die zukünftigen Wegstrecken erheblich. Auch der Wegfall der nächtlichen Verladeverbote trägt zu einer größtmöglichen Effizienz der neuen Brauerei bei.

„Heutzutage ist die Realisierung einer Brauerei in der Größe der Holsten-Brauerei in Westeuropa eine Seltenheit. Es werden mehr Brauereien geschlossen, als dass neue Standorte gebaut werden. Die Investition eines hohen Millionenbetrags in ein solches Projekt zeugt von großem Vertrauen in das Carlsberg Deutschland Geschäft“, so Holtz weiter. Die Brauerei verlässt den bisherigen Standort allerdings nicht gänzlich: Die Verwaltung, darunter Marketing, Vertrieb, Personal und Finanzen, verbleibt in Altona. Sie wird auf dem neu entstehenden Areal „Holsten Quartiere“ Büroflächen beziehen.

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