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Trends und Perspektiven der Wassertechnik

Hohes Innovationspotential in der industriellen Wassertechnik

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Mit einer integrierten, nachhaltigen Industriewasserwirtschaft lassen sich Wasser, Wertstoffe und Energie besser nutzen. Die Process Net-Fachgruppe „Produktionsintegrierte Wasser- und Abwassertechnik“ zeigt in ihrem neuen Positionspapier anhand von Trends und Perspektiven in der industriellen Wassertechnik, wie diese Vision verwirklicht werden kann.

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Process Net-Positionspapier zeigt hohes Innovationspotential in der industriellen Wassertechnik auf.
Process Net-Positionspapier zeigt hohes Innovationspotential in der industriellen Wassertechnik auf.
(Bild: BASF / Detlef W. Schmalow)

Frankfurt am Main – In dem Positionspapier leiten die Experten ausgehend vom Istzustand anhand von Trends eine Vision für die Situation im Jahr 2030 ab: Eine integrierte, nachhaltige Industriewasserwirtschaft verringere die Abhängigkeit der Produktionsprozesse von externen Wasser-, Rohstoff- und Energieressourcen. Dies gelte auch für weitere Einflussfaktoren wie Nutzungskonkurrenzen um Wasser und rechtliche Rahmenbedingungen.

Intelligentes Wassermanagement-System

Um die Vision umzusetzen, müssen bestimmte Entwicklungsziele erreicht werden. Dazu zählen laut den Experten z.B. intelligente Wassermanagement-Systeme, die ständige Optimierung von Produktionsprozessen und eine Analytik, die Inhaltsstoffe schnell und vollständig erfasst.

Anhand von 14 Handlungsfeldern, die sowohl technologische als auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragestellungen umfassen, strukturieren die Experten, was getan werden muss, um diese Ziele zu erreichen. Abschließend definiert das Positionspapier den notwendigen Forschungs- und Entwicklungsbedarf und skizziert mögliche Wege zur Realisierung.

Enge Verzahnung von Produktion und Wassertechnik

Wasser ist für die Industrie auf nationaler und internationaler Ebene von entscheidender Bedeutung. Die Anforderungen an die Wassertechnik im industriellen Sektor sind branchen- und standortabhängig sehr verschieden. Standardisierte Lösungen sind kaum möglich. Vielmehr erfordern die unterschiedlichen Bedürfnisse eine Kombination aus methodischem/fachlichem Know-how und maßgeschneiderter Prozesstechnik. Durch die enge Verzahnung der Produktion mit der Wassertechnik sind integrative Technologien und Managementsysteme notwendig.

Das resultierende Modell der Industriewasserwirtschaft sei nicht nur für den innerdeutschen Markt von großer Relevanz; es stärkt auch den Export von Technologien, Ausrüstungen, Ingenieur- und anderen Dienstleistungen. Eine integrierte, nachhaltige Industriewasserwirtschaft verbessert die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen in internationalen Märkten.

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