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Explosionsschutzventil Höhere Prozesssicherheit im Ex-Bereich

Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Eine neue Generation an Explosionsschutzventilen gewährleistet ein noch höheres Maß an Prozesssicherheit . Dafür verfügt das Ventil nun in sämtlichen Nennweiten über eine Strömungsgeschwindigkeit von mindestens 30 m/s.

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Das Ventil kann unmittelbar vor oder nach Rohrbögen in der Rohrleitung platziert werden, auch Doppelrohrbögen oder Kombinationen von Rohrbögen in verschiedene Richtungen stellen kein Problem dar.
Das Ventil kann unmittelbar vor oder nach Rohrbögen in der Rohrleitung platziert werden, auch Doppelrohrbögen oder Kombinationen von Rohrbögen in verschiedene Richtungen stellen kein Problem dar.
(Bild: Rico Sicherheitstechniik)

Rico Sicherheitstechnik mit Sitz im schweizerischen Herisau lanciert die nächste Generation seines bewährten Ventex-Explosionsschutzventils. Das Ventil kann unmittelbar vor oder nach Rohrbögen in der Rohrleitung platziert werden, auch Doppelrohrbögen oder Kombinationen von Rohrbögen in verschiedene Richtungen stellen kein Problem dar.

„Auf diese Weise gewährleisten wir deutliche Vorzüge bei der Anlagenplanung, da die Kunden weniger Platz vorhalten müssen und keine gerade Einlaufstrecke vorausgesetzt ist. Die Einbaudistanz im Bereich organischer Stäube wurde erweitert und liegt je nach Nennweite zwischen 2 m und 15 m. Mit diesen beiden Neuerungen ergibt sich eine erhöhte Flexibilität im Einsatz des passiven Explosionsschutzventils. Auch in bestehenden Anlagen erfolgt die Integration schnell und unkompliziert“, so Lorena Rigor, Leiterin Produktmanagement und Customer Service bei Rico

Neue Nennweiten für metallische Stäube

Für Prozesse, in denen metallische Stäube auftreten, ist das neue Ventil zudem in der Nennweite DN400 zertifiziert. Hinzu kommt, dass mit der neuen Generation auch in Sachen Druckabfall bis zu 20 Prozent bessere Werte erzielt werden. Zudem wurde auf kundenseitige Anregungen reagiert: Die vorher nicht angebotene Nennweite DN250 wurde ins Portfolio aufgenommen und ist nun standardmäßig erhältlich. „Wir konnten im Zuge unserer Forschung und Weiterentwicklung darüber hinaus die Wartungsmodalitäten weiter verbessern sowie wichtige Strömungs- und Dichtungsoptimierungen erzielen“, erklärt Lorena Rigor und unterstreicht die Notwendigkeit von Dichtungen. Diese verhindern nicht nur einen möglichen Flammendurchschlag, sondern dämpfen auch die hohen Beschleunigungen beim Schließen des Ventils im Explosionsfall.

Reduzierte Komplexität

„Wir haben während der zahlreichen Explosionsversuche an unseren Produkten festgestellt, dass eine Dichtung aus Sicherheitsgründen absolut notwendig und auch weniger problematisch hinsichtlich Verschmutzungen und Montagetoleranzen ist, als ein enger metallischer Spalt“. Die Leiterin Produktmanagement und Customer Service ergänzt: „Sämtliche Dichtungen werden nun nicht mehr geklebt, sondern mit einer neuartigen Technik gesteckt, sodass im Sinne des Kunden eine gleichermaßen günstige, simple und schnelle Wartung erfolgen kann, was eine rasche Wiederinbetriebnahme begünstigt. Vor diesem Hintergrund wurde die Komplexität unseres Produktes allgemein reduziert. Denn die regelmäßige Kontrolle und Instandhaltung ist Basis für die lange Lebensdauer des Ventils, die bei Einhaltung der Wartungsintervalle 20 Jahre beträgt. Für die neue Ventex-Generation wird bei bestimmungsgemäßer Verwendung sogar eine 20-jährige Garantie gewährt“.

Das Ventil der neuen Generation ist je nach Bedarf auch als Sonderlösung erhältlich. Unabhängig davon, ob es in einer CIP-Ausführung, als Hochtemperaturventil bis +300°C oder mit einer Korrosionsbeschichtung C4 oder C5 benötigt wird - für nahezu jede Anforderung wird seitens Rico eine passende Lösung geboten.

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