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Hochwasserschutz

Hochwasserschutz – handeln, bevor das Wasser kommt

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Pumpen schützen vor Überschwemmungen

In Burcht, einem Stadtteil von Antwerpen, sammelt sich bei starkem Niederschlag das Regenwasser. Für die Überflutungssicherung wurde deshalb ein Pumpwerk nahe dem Fluss Schelde errichtet. Homa lieferte hierfür vier Propellerpumpen der Baureihe P641 (max. Förderhöhe: 7,5 m; max. Förderstrom: 4130 m3/h; Motorleistung: 115 kW). Die Hydraulik der Pumpen zeichnet sich durch eine besonders große Fördermenge bei geringer Förderhöhe sowie hohe Wirkungsgrade aus. Für die Installation der Propellerpumpen im Pumpwerk wurden Stahl-Tauchrohre mit einem Innen-Durchmesser von 1000 mm errichtet, in die die Pumpen eingebaut wurden. Das Regenwasser wird über das Kanalnetz in das Pumpwerk geleitet und von dort mithilfe der Propellerpumpen in die Schelde gefördert.

Die Rohrschachtpumpen der VUPX-Reihe von Sulzer eignen sich besonders für Anwendungen, bei denen große Mengen an Regenwasser oder Prozesswasser auf eine maximale Förderhöhe von zwölf Meter gepumpt werden müssen. Diese kompakten Pumpen besitzen hocheffiziente drei- oder vierflügelige Propeller mit geringer NPSH sowie eine platzsparende Bauform. Sie gewährleisten eine hohe Zuverlässigkeit und Effizienz. Um Platz zu sparen, können sie senkrecht montiert werden. Die kompakten Einheiten werden in Standardstahlrohren abgesenkt und müssen nicht verankert werden, da ihr Eigengewicht unter Verwendung des bewährten Kupplungsrings für einen sicheren Halt ausreichend ist. Die robuste Bauweise und die qualitativ hochwertigen Materialien gewährleisten eine hohe Betriebszuverlässigkeit und eine Hydraulikeffizienz bis 87 %.

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Im Handbuch „Designing Flood Pumping Stations“ hat Grundfos alles Wesentliche rund um Hochwasserschutz-Pumpen zusammengetragen. Dank jahrzehntelanger Erfahrung in der Auslegung von Regenwasser-­Rückhaltebecken und Pumpstationen und deren Optimierung mithilfe moderner Simulationsprogramme können die Spezialisten dieses Anbieters die Dimension von Pumpstationen und deren Gesamtkosten reduzieren und dennoch einen sicheren Betrieb gewährleisten.

Fazit: Naturereignisse wie Hochwasser oder Starkregen müssen wir grundsätzlich akzeptieren. Eine Schadenbegrenzung durch smarte Vorsorge – z.B. mit Regenrückhaltebecken und auch Pump­systemen – ist jedoch in vielen Fällen möglich. Vorbeugender Hochwasserschutz ist grundsätzlich kostensparender als die Beseitigung wiederkehrender und sich häufender Hochwasserschäden.

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