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Studie: Kunststoffrohre Hoch- und Tiefbau lässt Kunststoffrohr-Nachfrage steigen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

In den kommenden Jahren ist mit steigenden Investitionen in Rohr-Netze zu rechnen, und das nicht nur für die Trinkwasserversorgung. Das Marktforschungsunternehmen Ceresana hat den Weltmarkt für Kunststoffrohre untersucht. Die Analysten erwarten, dass die Nachfrage dafür bis zum Jahr 2023 weltweit auf über 37 Millionen Tonnen anwachsen wird.

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Ceresana hat den Weltmarkt für Kunststoffrohre untersucht. Das Ergebnis: Die Rohr-Nachfrage wird bis auf 37 Millionen Tonnen weltweit im Jahr 2023 ansteigen.
Ceresana hat den Weltmarkt für Kunststoffrohre untersucht. Das Ergebnis: Die Rohr-Nachfrage wird bis auf 37 Millionen Tonnen weltweit im Jahr 2023 ansteigen.
(© James Thew - Fotolia)

Konstanz – Extreme Dürreperioden und alte, marode Rohrleitungen sind nicht nur für Brasiliens Großstädte ein Problem: Immer öfter wird Wasser knapp. Was durstigen Konsumenten und verzweifelten Landwirten zu schaffen macht, lässt Rohr-Hersteller auf neue Geschäftschancen hoffen, denn moderne, effiziente Leitungen können das Problem zumindest entschärfen.

Die Rohr-Nachfrage wird vor allem von der Entwicklung des Hoch- und Tiefbaus bestimmt: Anwendungen wie Abwasserentsorgung, Trinkwasserversorgung oder Kabelschutz hängen direkt mit der Auftragslage der Bauindustrie zusammen. Kunststoffrohre ersetzen weiterhin traditionellere Rohre aus Stahl, Steinzeug oder anderen Materialien. Sinkende Staatsausgaben, unsichere politische Verhältnisse und fehlende Privatinvestitionen haben jedoch in einzelnen Ländern drastische Auswirkungen auf die Bauindustrie. Förderprogramme für einzelne Bausegmente und die Intensität, mit der Projekte für Bewässerungsanlagen oder für den Ausbau der Glasfasernetze vorangetrieben werden, unterscheiden sich von Land zu Land deutlich.