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AERZEN Sicherheitsstandards für die Lebensmittelindustrie Herausforderung Prozessluft: Neue Strategien für absolute Hygiene und Sicherheit

Gerade im Dauerbetrieb und bei der Batch-Produktion wird Prozessluft mitunter zum Risikofaktor. Denn herkömmliche Systeme stoßen naturgemäß schneller an hygienische Grenzen. AERZEN geht neue Wege in der Entwicklung und etabliert sich damit als innovativer Qualitätspartner für reine Luft in der Lebensmittelindustrie.

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(Bild: Aerzener Maschinenfabrik GmbH)

Druckluft spielt in vielen Industrien und Prozessen eine entscheidende Rolle. Nicht nur die Lebensmittelindustrie, auch Kosmetik-, Pharma- und Chemieunternehmen könnten ohne pneumatische Unterstützung kaum existieren.

In all diesen Branchen ist hundertprozentige Hygiene nicht nur ein Goldstandard, sondern unabdingbare Grundvoraussetzung. Doch gerade die pneumatische Förderung bietet zahlreiche Möglichkeiten, Produktionsgüter durch eine Kontaminierung mit Öl unbrauchbar zu machen.

Die eingesetzte Druckluft muss vollkommen ölfrei sein und der höchsten Reinheitsklasse-0 der ISO 8573-1 entsprechen. Versagt auch nur ein kleines Element im Druckluft-Prozess seinen hundertprozentig hygienischen Dienst, müssen mitunter ganze Produktionschargen vernichtet werden.

(Bild: Aerzener Maschinenfabrik GmbH)

Ölfreiheit als konstruktive Vorgabe statt als Problem betrachten.

Für eine vollständige Prozessreinheit müssen mit Öl geschmierte Druckluftmaschinen als Ganzes betrachtet werden. Dabei geht es nicht nur um die direkte Kontaminierung von Produktions- und Schüttgütern, sondern auch um die Kontaminierung des installierten Druckluftsystems. Wird dieses verunreinigt, geht es neben Hygienefragen mitunter schnell um einen möglichen Totalausfall des Fördersystems, der erhebliche zusätzliche Kosten verursachen kann.

Allein deshalb sind Richtlinien und Normen für ölgeschmierte Druckluft-Prozesse mehr als eine zwingende Vorgabe. Werden Prozesse und Maschinen nach diesen Anforderungen sorgfältig konstruiert und zertifiziert, garantieren sie eine zuverlässige und unterbrechungsfreie Produktion, die mühelos jede Qualitätsprüfung besteht.

Deshalb folgen alle AERZEN Maschinen seit Jahrzehnten einem Sicherheitsstandard, der nach den drei wichtigsten ISO-Normen zur ölfreien Betriebsluft in Zusammenarbeit mit der TÜV Rheinland LGA Products GmbH festgelegt wurde:

  • ISO 8573-1: 2010 Teil 1: Schadstoffe und Reinheitsklasse
  • ISO 8573-2: 2007 Teil 2: Prüfverfahren für Aerosol-Ölgehalt
  • ISO 8573-5: 2001 Teil 5: Prüfverfahren für Öldampf und organisches Lösungsmittel

Absorptionsmittelfreie Schalldämpfertechnologie – ein entscheidender Beitrag zur Zuverlässigkeit.

Verdichterstationen für die pneumatische Förderung und andere Aufgaben müssen robust, stets einsatzbereit, effizient und vor allem leise sein. Der Zwang zu Ölfreiheit und Kontaminationsschutz stellt auch die Schalldämpfertechnologie vor neue Herausforderungen.

Mit Absorptionsmitteln ausgekleidete Druckschalldämpfer unterliegen einem natürlichen Verschleiß, der durch hohe Eintrittstemperaturen der Luft und die Pulsation im Schalldämpfer verursacht wird. So können feinste Partikel in die Förderluft gelangen und Schüttgüter verunreinigen. Bei ATEX-Anwendungen wird das entflammbare Absorptionsmittel sogar zur doppelten Gefahr, sobald es sich von der Auskleidung löst.

Reaktive Schalldämpfer, wie sie bei AERZEN zum Beispiel im Drehkolbengebläse Delta Blower oder im Schraubenverdichter Delta Screw verbaut sind, kommen vollständig ohne Absorptionsmittel aus. Der Schall wird durch Luftumlenkung reduziert. Dieses physikalische Prinzip bewahrt nicht nur vor Kontaminationsrisiken. Der geforderte Schalldruckpegel bleibt im gesamten Lebenszyklus des Druckluftsystems konstant unter dem vorgeschriebenen Grenzwert. Denn wo kein Absorptionsmittel verschleißt oder abplatzt, kann auch nichts lauter werden.

(Bild: Aerzener Maschinenfabrik GmbH)

Prozesssicherheit bei ATEX-Anwendungen: damit kein Funke überspringt.

Gebläse und Verdichter im Druckluft-Prozess können Funken erzeugen, die in die Förderleitung geblasen werden und dort ein Staub-Luft-Gemisch entzünden können. Es braucht nicht einmal die Vorgaben der europäischen Maschinenrichtlinie 2014/34/EU oder der ATEX-Richtlinie 137 (1999/92/EG), um das Ausmaß dieser Gefahr richtig einzuschätzen.

Viele ATEX-konforme Maschinenkonzepte sehen bauseitige Funkensperren vor. Bei AERZEN Aggregaten – wie dem Delta Blower oder dem Delta Hybrid – sind sie in den Grundträger bzw. den druckseitigen Schalldämpfer integriert. Das spart hohe Investitionskosten und senkt auf lange Sicht den Energiebedarf. Denn dadurch müssen Druckverluste durch nachgeschaltete Funkensperren nicht ausgeglichen werden.

Fazit.

Solange Öl, Funken und andere Risiken für eine hundertprozentige Produkt- und Prozesssicherheit existieren, müssen Anbieter von Industrielösungen an immer besseren Sicherheitsstandards und neuen Lösungen für diese Herausforderungen arbeiten. AERZEN geht hier konsequent voran und entwickelt Maschinen, die sich in nahezu allen kritischen Prozessen mit dem Zwang zur absoluten Ölfreiheit einsetzen lassen.

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