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Modernisierung

Her mit dem Schotter: Kieswerk fördert jetzt mit SPS & Co.

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Für anspruchsvollere Applikationen, wie die Siebmaschine, Schwallwasserpumpen, Sandschnecken und Förderschnecken zur Mengendosierung kommen die Frequenzumrichter DA1 zum Einsatz, die sich durch eine hohe Leistungsfähigkeit in Bezug auf Motorregelung und Modularität auszeichnen. Darüber hinaus ist die Anlage mit rund 70 PKE Motorschutzschaltern mit elektronischem Weitbereichsüberlastschutz ausgerüstet, die den sicheren Direktstart der Antriebe ermöglichen. Mit dem intelligenten Verbindungssystem Smartwire-DT ließen sich alle wesentlichen Komponenten schnell verdrahten, ohne Steuerverdrahtung, dezentrale E/A-Ebene und Adressierung.

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„Beim Aufbau der Schaltschränke haben wir im Vergleich zu herkömmlicher Technik rund 30 Prozent an Zeit für die Verdrahtung gespart“, schätzt Fels. Doch Smartwire-DT bringt gerade im Zusammenspiel mit Motorstarterkombinationen basierend auf dem PKE noch einen weiteren Vorteil: Es lassen sich direkt alle Schaltzustände und Statusmeldungen, die bisher die aufwändige Installation zusätzlicher Geräte erforderten, an die Steuerung übermitteln. Dazu zählen die Informationen zur Schaltstellung des Schützes und Motorschutzschalters, der eingestellte Nennstrom und Trägheitsgrad, Motorstrom und thermische Motorauslastung. Zudem stehen Diagnosefunktionen hinsichtlich Überstrom bzw. Kurzschluss, Überlast und Phasenausfall zur Verfügung.

Mit Vernetzung alle Antriebe überwachen

Für das Splittwerk bedeuten diese Funktionen, dass sich die Lastsituation der Motoren ohne Zusatzaufwand einfach erfassen, bewerten und analysieren lässt. Löst ein Motorschutzschalter aus, so ist das Personal umgehend darüber informiert, dass dieser z.B. aufgrund von Überlast ausgelöst hat. Anstelle des Versuchs, direkt wieder unter vollem Risiko einzuschalten, kann der zuständige Mitarbeiter gezielt nachsehen, ob sich etwa Material auf dem Förderband verklemmt hat.

Darüber hinaus weisen ansteigende Stromwerte unter Umständen auf Verschleiß hin, sodass die Möglichkeit besteht, entsprechende Wartungsarbeiten im Vorfeld zu planen. Damit kann unter Umständen ein Auslösen des Schutzschalters und der damit verbundene Ausfall des Antriebs verhindert werden. „Jeder Antrieb in Iffezheim wird mit Smartwire-DT überwacht, sodass uns über das thermische Motorabbild Informationen zur Auslastung vorliegen“, erklärt Fels. So ermöglicht das System z.B. ein schonendes Anfahren der Anlage mit einer geringen Produktionsmenge im kalten Zustand, und ein Hochfahren auf Volllast, erst wenn die Betriebstemperatur erreicht ist.

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