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Effiziente Produktion Henkel-Werk in Wien senkt Energieverbrauch um 22 Prozent

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Henkels Produktion von Wasch- und Reinigungsmitteln in Wien konnte von 2010 bis 2014 sowohl den Energieverbrauch als auch Wasserverbrauch und Abfallaufkommen deutlich senken. Für diese Leistung erhielt das Werk nun den Sonderpreis der Fabrik des Jahres 2015 in der Kategorie „Umwelt- und Energiemanagement“.

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Fabrik des Jahres 2015: In der Kategorie „Umwelt- und Energiemanagement“ wurde das Wiener Henkel-Werk mit einem Sonderpreis prämiert.
Fabrik des Jahres 2015: In der Kategorie „Umwelt- und Energiemanagement“ wurde das Wiener Henkel-Werk mit einem Sonderpreis prämiert.
(Bild: Henkel)

Wien/Österreich – Durch laufende Verbesserungen im Produktionsprozess konnte das Wiener Henkel-Werk für Wasch- und Reinigungsmittel etwa den Energieverbrauch pro produzierter Tonne von 2010 bis 2014 um 22 Prozent senken. Die Vergleichszahlen für den Wasserverbauch und das Abfallaufkommen konnten sogar um 30 bzw. 38 Prozent reduziert werden.

„Aktuell arbeiten wir unter anderem intensiv an einer weiteren Optimierung unserer Kühl- und Heizkreisläufe. Auch eine verbesserte Produktumstellung an den Abfülllinien, die uns hilft, den Verbrauch von Parfum und Lösemittel weiter zu reduzieren, steht im Fokus“, erklärte Werksleiter Alfred Smyrek.

Ausgezeichnet: Die effizientesten Produktionen Österreichs

Für diese Leistung hat das Wiener Werk für Wasch- und Reinigungsmittel nun den Sonderpreis der Fabrik des Jahres 2015 in der Kategorie „Umwelt- und Energiemanagement“ erhalten. Der Preis wurde nach der öffentlichen Jurysitzung im Schloss Schönbrunn an Alfred Smyrek, Werksleiter bei Henkel in Wien, überreicht. Im Rahmen des Wettbewerbs „Fabrik des Jahres 2015“ zeichnen das Fraunhofer Institut Austria und der Industriemagazin Verlag die effizientesten Produktionsbetriebe in Österreich aus.

„Der Sonderpreis für ‚Energie- und Umweltmanagement‘ ist Ansporn für uns, nicht stehen zu bleiben und uns weiter zu verbessern. Ich kann dabei auf ein starkes, kreatives Team setzen“, betont Smyrek. Das Henkel-Werk in Wien leistet damit auch einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Henkel-Nachhaltigkeitsziele: Bis 2030 will Henkel seinen Ressourcenaufwand gegenüber dem Vergleichsjahr 2010 um den Faktor 3 reduzieren. Das heißt, bis dahin wird eine Effizienzsteigerung um zwei Drittel angestrebt. Doch nicht nur die Wiener Zahlen bei Wasch- und Reinigungsmittel können sich diesbezüglich sehen lassen: So hat Henkel weltweit in diesem Bereich den Ressourcenaufwand bei Energie, Wasserverbrauch und Abfallaufkommen zwischen 2010 und 2014 um jeweils über ein Fünftel verringern können.

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